Von Dorit Schlemermeyer
Der Saal in der Syker Kreissparkasse war nahezu ausverkauft. Das Publikum reiste zeitweise zurück in die späten 50er-Jahre. Die Füße stillhalten - keine Chance. Die Gruppe Echoes of Swing gastierte in Syke und nahm ihre Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt des Swing. Lest weiter beim Weser-Kurier.
Donnerstag, 23. Februar 2012
Sonntag, 19. Februar 2012
Flautango - Tango Duo mit Piano und Flöte
Dieser Text ist aus der Pressemappe der Gruppe selbst.
Flautango
“(…)Schon bei ihrem fulminanten Debut im Brauhauskeller des Bremer Theaters am Goetheplatz am 16. Oktober 2004 fesselte das junge Quartett mit seiner entstaubten Version des Tango argentino:
„Flautango“ zog die Zuhörer zwei Stunden lang in seinen Bann und fuhr dämonengleich in Tanzbeine…” (aus: Pressestimmen 2004)
Die pittoresken Melodien des lasziven Tanzes dunkler Kaschemmen und düsterer Hafenkneipen in Buenos Aires und Montevideo interpretierte zunächst die Flöte... ....bis Bandoneon und Violine sie ablösten, um von Einsamkeit, Melancholie, Leidenschaft und Betrug zu erzählen.
Flautango belebt die Rolle der Flöte von damals im regen Dialog mit dem Bandoneon von heute wieder: Efraín Oscher (Montevideo) an der Querflöte und Santiago Cimadevilla (Buenos Aires) am Bandoneon führen spielerisch-virtuos, dramatisch und ausdrucksstark durch die Palette der Emotionen des Tango.
Getragen durch Gustavo Lanzon (Buenos Aires) am Klavier und Martin Henkel (Bremen) am Kontrabaß zelebriert das junge Quartett vom Rio de la Plata den Klang der großen Tangoorchester Argentiniens.
„Volumen I" umfaßt traditionelle Tangos, Eigenkompositionen und Bearbeitungen von Werken, die nicht dem Tangorepertoire entstammen: In den späten 40er Jahren schuf Piazzolla für sein Orchester Arrangements von El Recodo und Tierra querida, welche Flautango in ihrer Interpretation weitgehend übernehmen. A fuego lento und Respons basieren auf Fassungen der jeweiligen Komponisten. Gustavo Lanzon komponierte und arrangierte Haydecita, Diana und Milonga Caliente. Die Milonga Taquito Militar interpretiert Flautango in Anlehnung an eine
Version des Maestro Alfredo Marcucci. Die Werke von Astor Piazzolla - Decaríssimo und Lo que vendrá - sind Adaptionen von Originalbearbeitungen Piazzollas. Mit Carmen, Der Hummelflug, Valses del Este und Alice in Wonderland gibt Flautango Melodien aus Klassik und Jazz im Gewand des Tango vom Rio de la Plata ein völlig neues
Gesicht.
Efrain Oscher
www.oscher.de
www.bolivarsoloists.com
www.nmcoberlin.com
Flautango
“(…)Schon bei ihrem fulminanten Debut im Brauhauskeller des Bremer Theaters am Goetheplatz am 16. Oktober 2004 fesselte das junge Quartett mit seiner entstaubten Version des Tango argentino:
„Flautango“ zog die Zuhörer zwei Stunden lang in seinen Bann und fuhr dämonengleich in Tanzbeine…” (aus: Pressestimmen 2004)
Die pittoresken Melodien des lasziven Tanzes dunkler Kaschemmen und düsterer Hafenkneipen in Buenos Aires und Montevideo interpretierte zunächst die Flöte... ....bis Bandoneon und Violine sie ablösten, um von Einsamkeit, Melancholie, Leidenschaft und Betrug zu erzählen.
Flautango belebt die Rolle der Flöte von damals im regen Dialog mit dem Bandoneon von heute wieder: Efraín Oscher (Montevideo) an der Querflöte und Santiago Cimadevilla (Buenos Aires) am Bandoneon führen spielerisch-virtuos, dramatisch und ausdrucksstark durch die Palette der Emotionen des Tango.
Getragen durch Gustavo Lanzon (Buenos Aires) am Klavier und Martin Henkel (Bremen) am Kontrabaß zelebriert das junge Quartett vom Rio de la Plata den Klang der großen Tangoorchester Argentiniens.
„Volumen I" umfaßt traditionelle Tangos, Eigenkompositionen und Bearbeitungen von Werken, die nicht dem Tangorepertoire entstammen: In den späten 40er Jahren schuf Piazzolla für sein Orchester Arrangements von El Recodo und Tierra querida, welche Flautango in ihrer Interpretation weitgehend übernehmen. A fuego lento und Respons basieren auf Fassungen der jeweiligen Komponisten. Gustavo Lanzon komponierte und arrangierte Haydecita, Diana und Milonga Caliente. Die Milonga Taquito Militar interpretiert Flautango in Anlehnung an eine
Version des Maestro Alfredo Marcucci. Die Werke von Astor Piazzolla - Decaríssimo und Lo que vendrá - sind Adaptionen von Originalbearbeitungen Piazzollas. Mit Carmen, Der Hummelflug, Valses del Este und Alice in Wonderland gibt Flautango Melodien aus Klassik und Jazz im Gewand des Tango vom Rio de la Plata ein völlig neues
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Efrain Oscher
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jazz folk bike 2012,
Jazzwerkstatt Berlin,
jfb2012
Jessy Martens + Band - Rockröhre aus Hamburg
Hier kann ich mir die vielen Worte sparen, hat doch der NDR ein schönes Fernsehporträt unseres Bluesstars gemacht. Schaut doch selbst:
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Donnerstag, 16. Februar 2012
Talking Horns - Workshop, Einzelkonzert und mehr bei jf&b 2012
Talkinghorns.de - Home
www.jazzfolkbike.de
Sie sind gute alte Bekannte auf dem Syker Festival. Mit ihren Konzerten in der Wolfsschlucht haben Achim Fink und seine 3 Kollegen aus dem Kölner Umfeld schon öfter mit ihrer humorvollen Art und ihrer unkonventionellen, aber dennoch eingängigen Spielweise das Syker Publikum begeistern können. Mit Furiopolis brachten sie ein Kinderprogramm ins Festival. Und warum sollen sie noch einmal kommen?
Es ist die Idee eines Workshops für Schüler des Syker Gymnasiums und der KGS - Stuhr Brinkum - Bläserklassen und Mitglieder der Schulbigbands. Sie sollen am Samstag, den 2.6. einige Stunden mit den freundlichen Herren aus Köln arbeiten und ein Programm für das Wolfsschluchtkonzert erarbeiten. Auf dieser Naturbühne des Syker Friedeholzes werden sie 3.6. um 12 Uhr zu hören sein.
Die Talking Horns sind Spezialisten besonderer Auftrittsorte. Auf Ihrer Website kann meine eine Karte von Köln finden, auf der eine ganze Reihe ungewöhnlicher Verzeichnet ist, an denen die Talking Horns den jeweiligen klanglichen Möglichkeiten eines speziellen Ortes auf die Schliche gekommen sind und dies gründlich ausgelotet haben. In Syke wünschten sich die Bläser ein Konzert in der Barrier Kirche (2.6. um 19 Uhr).
Den Videos und er Website ist zu entnehmen, dass die Sprechenden Hörner aus Kölle immer wieder auf ausgedehnte Touren in alle Welt ziehen und dort die Begegnung mit anderen Kulturen suchen.
Auf dem Syker Festival werden sie vielleicht auch noch als Adhoc-Gäste beim Konzert Barbara Dennerleins auftreten.
www.jazzfolkbike.de
Sie sind gute alte Bekannte auf dem Syker Festival. Mit ihren Konzerten in der Wolfsschlucht haben Achim Fink und seine 3 Kollegen aus dem Kölner Umfeld schon öfter mit ihrer humorvollen Art und ihrer unkonventionellen, aber dennoch eingängigen Spielweise das Syker Publikum begeistern können. Mit Furiopolis brachten sie ein Kinderprogramm ins Festival. Und warum sollen sie noch einmal kommen?
Es ist die Idee eines Workshops für Schüler des Syker Gymnasiums und der KGS - Stuhr Brinkum - Bläserklassen und Mitglieder der Schulbigbands. Sie sollen am Samstag, den 2.6. einige Stunden mit den freundlichen Herren aus Köln arbeiten und ein Programm für das Wolfsschluchtkonzert erarbeiten. Auf dieser Naturbühne des Syker Friedeholzes werden sie 3.6. um 12 Uhr zu hören sein.
Die Talking Horns sind Spezialisten besonderer Auftrittsorte. Auf Ihrer Website kann meine eine Karte von Köln finden, auf der eine ganze Reihe ungewöhnlicher Verzeichnet ist, an denen die Talking Horns den jeweiligen klanglichen Möglichkeiten eines speziellen Ortes auf die Schliche gekommen sind und dies gründlich ausgelotet haben. In Syke wünschten sich die Bläser ein Konzert in der Barrier Kirche (2.6. um 19 Uhr).
Den Videos und er Website ist zu entnehmen, dass die Sprechenden Hörner aus Kölle immer wieder auf ausgedehnte Touren in alle Welt ziehen und dort die Begegnung mit anderen Kulturen suchen.
Auf dem Syker Festival werden sie vielleicht auch noch als Adhoc-Gäste beim Konzert Barbara Dennerleins auftreten.
Mittwoch, 15. Februar 2012
HISS - Polka für die Welt
HISS ist ein Phänomen, dass man erlebt haben muss. Wir haben uns deshalb entschlossen, die Gruppe anlässlich unsere 10-jährigen Jubiläums bei jazz folk & bike Syke 2012 noch einmal auftreten zu lassen, um mit ihnen einen ausgelassenen Abend auf der Diele des Kreismuseums erleben zu dürfen. Es soll gehottet werden! Hier nun der komplette Promotiontext der Gruppe. Er ist witzig, macht neugierig und es macht einfach Spaß, ihn zu lesen.
Quetschen-Ska & Balkan-Blues
Aktuelle CD: Zeugen des Verfalls // Verlag: Wintrup Musikverlage
Kurzversion:
Fünf Männer, durch Abenteuer und Gefahren gestählt, singen von Freud und Leid, von Liebe und Hass. Sie spielen Musik, die wild und doch vertraut klingt, da erklingen exotische Rhythmen von nah und fern.
HISS‘ kühne Mischung aus Quetschen-Ska, Balkan-Blues und Texas-Tango erfrischt Körper und Geist, spendet Trost und wirkt direkt auf die menschlichen Problemzonen Bauch, Beine und Hirn.
Langversion:
Sengende Hitze liegt über dem Land, kein Windhauch regt sich, leer und still sind die Straßen der Stadt. Tiefe Depression hat mit der Dürre Einzug gehalten. In der Ferne bellt ein Hund. Da, ein Wagen nähert sich der Siedlung.
Noch sehen wir nur den Staub, den er aufwirbelt, dann aber hören wir das Brummen des Motors und das Knirschen der Räder im Kies. Fünf Männer sitzen in dem Gefährt, verwegene Gestalten, durch Abenteuer und Gefahren gestählt. Entschlossen lenken sie den Wagen auf den großen Platz in der Mitte des Ortes. Dort packen sie Harmonikas, Trommeln und Gitarren aus und beginnen zu spielen. Sie singen von Freud und Leid, von Liebe und Hass. Sie spielen Musik, die wild und doch vertraut klingt, da erklingen exotische
Rhythmen von nah und fern. Die Menschen stürzen aus den Häusern und lauschen ergriffen. Ihre Herzen füllen sich mit Hoffnung. Manche beginnen zu tanzen. Inbrünstiger singen die Fremden, schicken ihre Lieder gen Himmel.
Und plötzlich weht ein kühler Hauch über den Platz, erste schwere Tropfen kündigen ergiebigen Regen an.
So oder so ähnlich ist es immer, wenn HISS auftaucht. Ihre kühne Mischung aus Quetschen-Ska, Balkan-Blues und Texas-Tango erfrischt Körper und Geist, spendet Trost und wirkt direkt auf die menschlichen
Problemzonen Bauch, Beine und Hirn.
Besetzung:
Stefan Hiss Gesang, Akkordeon
Michael Roth Mundharmonika, Gesang
Thomas Grollmus Gitarren, Mandoline, Gesang
Volker Schuh Bass
Patch Pacher Schlagzeug, Gesang
HISS - Kanal bei Youtube
www.hiss.net
www.facebook.com/HISS.BAND
www.reverbnation.com/hissofficial
Quetschen-Ska & Balkan-Blues
Aktuelle CD: Zeugen des Verfalls // Verlag: Wintrup Musikverlage
Kurzversion:
Fünf Männer, durch Abenteuer und Gefahren gestählt, singen von Freud und Leid, von Liebe und Hass. Sie spielen Musik, die wild und doch vertraut klingt, da erklingen exotische Rhythmen von nah und fern.
HISS‘ kühne Mischung aus Quetschen-Ska, Balkan-Blues und Texas-Tango erfrischt Körper und Geist, spendet Trost und wirkt direkt auf die menschlichen Problemzonen Bauch, Beine und Hirn.
Langversion:
Sengende Hitze liegt über dem Land, kein Windhauch regt sich, leer und still sind die Straßen der Stadt. Tiefe Depression hat mit der Dürre Einzug gehalten. In der Ferne bellt ein Hund. Da, ein Wagen nähert sich der Siedlung.
Noch sehen wir nur den Staub, den er aufwirbelt, dann aber hören wir das Brummen des Motors und das Knirschen der Räder im Kies. Fünf Männer sitzen in dem Gefährt, verwegene Gestalten, durch Abenteuer und Gefahren gestählt. Entschlossen lenken sie den Wagen auf den großen Platz in der Mitte des Ortes. Dort packen sie Harmonikas, Trommeln und Gitarren aus und beginnen zu spielen. Sie singen von Freud und Leid, von Liebe und Hass. Sie spielen Musik, die wild und doch vertraut klingt, da erklingen exotische
Rhythmen von nah und fern. Die Menschen stürzen aus den Häusern und lauschen ergriffen. Ihre Herzen füllen sich mit Hoffnung. Manche beginnen zu tanzen. Inbrünstiger singen die Fremden, schicken ihre Lieder gen Himmel.
Und plötzlich weht ein kühler Hauch über den Platz, erste schwere Tropfen kündigen ergiebigen Regen an.
So oder so ähnlich ist es immer, wenn HISS auftaucht. Ihre kühne Mischung aus Quetschen-Ska, Balkan-Blues und Texas-Tango erfrischt Körper und Geist, spendet Trost und wirkt direkt auf die menschlichen
Problemzonen Bauch, Beine und Hirn.
Besetzung:
Stefan Hiss Gesang, Akkordeon
Michael Roth Mundharmonika, Gesang
Thomas Grollmus Gitarren, Mandoline, Gesang
Volker Schuh Bass
Patch Pacher Schlagzeug, Gesang
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Dienstag, 14. Februar 2012
Karnatriix Global Ensemble bei jazz folk & bike Syke 2012
Als wir bei JFK diese Gruppe angeboten bekamen, haben wir spontan zugesagt. Es handelt sich um ein zwischenstaatlich gefördertes Kulturprojekt mit erstklassigen indischen und europäischen Musikern, wobei unter den Europäern auch gebürtige Amerikaner sind.
Hier in voller Länge der Promotext, der uns von dem Berliner WerkStadt Kulturverein zur Verfügung gestellt wurde, die uns die Gruppe vermittelten.
KARNATRIIX Global Ensemble
Kurzer Text
Eine Fusion indischer und deutscher Musiker, die Sarangi und Saxophon, Tablas und Schlagzeug
zusammenbringen. So entsteht eine einzigartige und mitreißende Mischung aus Jazz, karnatischer
Musik Südindiens, Blues, Rock und Funk.
Langer Text
Die Musik vom Karnatriix Global Ensemble vereinigt in sich Elemente des Jazz, Blues, Rock, Trance, Funk und der Klassik in perfekter Harmonie mit der karnatischen Musik des Sankt Thyagaraja aus Indien. Die traditionellen Melodien sind dabei nicht in einem Melting Pot kopierter Grooves und beispielhafter Keyboard und Bassklänge gefangen. Vielmehr hat die Musik einen modernen Anklang, vorsichtig um die traditionelle Melodie entsponnen und basierend auf Monaten des Studiums und des Verständnisses für die unterschiedlichen Stile und Rhythmen, die in den einzelnen Kompositionen verwendet werden. Der kreative Arbeitsprozess funktioniert hier ohne einen "künstlerischen Leiter", der seine Vision umsetzt. Einige der am besten ausgebildeten und talentiertesten Musiker Indiens und Deutschlands sind zusammengekommen und haben wundervolle Musik erschaffen. Man kann die geteilte Freude, den gegenseitigen Respekt und das gemeinsame musikalische Können sehr gut spüren, sobald man sie auf der Bühne sieht.
KARNATRIIX präsentiert John Anthony (guitars), Ustad Faiyaz Ahamed Khan (vocals/sarangi,) Naveen Kumar (Bass), Muthu Kumar (tablas/percussion), Oliver Fox (sax/flute) and Carola Grey (drums/vocals).
Music without borders
Debbie Rodgers
Free-spirited
Karnatriix Global Ensemble, a contemporary electro acoustic band, is an amalgam of musicians with formidable talent and a rich tapestry of experience, says Debbie Rodgers
Blessed are musicians for they unite like no one else. One such group is Karnatriix Global Ensemble, a contemporary electro acoustic band. John Anthony (Johnny), who describes himself as a “freelance guitarist” intended, in 2003, for Karnatriix to be a two-man band.He teamed up with renowned sarangi player and vocalist Sultan Faiyaz Ahmed Khan, whom he has known for 25 years. Both musicians have played extensively with other groups and have composed original scores for over 2,000 regional films. This collaboration resulted in the fulfillment of Johnny’s dream project: a 45-minute album titled Namaste that topped charts in the new-age world music genre.
For the rest of the article please follow the link
Homepage der Gruppe Karnatriix
www.jazzfokbike.de
Aussagekräftige Hörbeispiele für Karnatriix findet ihr unter dieser Adresse: http://www.gimmesound.com/kARNATRiix/index.cfm
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Karnatriix
Montag, 13. Februar 2012
die.hammerling - Michaela Dietl, Erwin Rehling und Fritz Moßhammer bei Jazz Folk & Bike
Wir sind stolz, diese tolle Gruppe ankündigen zu dürfen. Fast schon könnte man meinen, das JFK Syke sich zu einer eingeschworenen bavarophilen Gemeinschaft entwickelt. Nach Fei Scho und Alpcologne nun die nächste Folk-Jazz-Fusion Gruppe.
Michaela Dietl-Porträt im akkordeon magazin
In manchen Gegenden Bayerns ist die einheimische Volksmusik noch immer lebendige Tradition. Und mittendrin findet sich das Akkordeon, die "Quetsche" – "so hieß dieses Instrument bei uns zu Hause", erklärt Michaela Dietl. In der Familie hat die geborene Landshuterin das Akkordeon von klein auf als Brennpunkt des musikalischen Brauchtums erlebt: Lesen Sie mehr…
"Dunkel ist ihr Timbre und sie weiß schamaninnenhaft in Trance zu versetzen. Und lange hat man Bluesfeeling nicht mehr so stylish von jedem Klischee entkoppelt erlebt wie in den Stücken "Stimme des Mondes“ oder "Blue Bird“… Jetzt nur nicht alles zerreden. Hören und eintauchen. Sich fallen lassen. Süchtig werden… "
Stefan Pieper in "Jazzthetik", März/April 2011
"…Michaela Dietl gibt die multikulturelle Gesangsstimme. Phantastisch. Von der Rai-Sängerin bis zur Gstanzlinterpretin und zurück. Von der Cheikha Rimiiti bis zu den Innviertler Geschwistern Simböck hat die alles drauf. Da ziehe ich meinen zerknitterten Trachtenhut und sage: Chapeau!“
Karl Krieg in „Lichtung“ 04/2011
"…Als Dietl kommt, wird´s ruhig, sie sieht mit ihrem langstacheligen Hut aus wie eine schwarze Pusteblume. Kein Ton, kein Wort mehr, wenn die.hammerling ihren zart-traurigen Volksjazz mit dadaistischem Einschlag spielen, links Moßhammer aus Salzburg, rechts das Percussionstalent Rehling, in der Mitte diese gigantische Frau, die meist freundlich lächelt, wenn sie nicht gerade laut lacht wie eine Hexe, die Strumpfhose so blutrot wie der Faltenstoff ihres Akkordeons… Ein Palimpsest aus alten Zeiten und musikalischer Avantgarde, immer originell, dabei nie Kopfmusik. Und stets souverän, das ist fast die Hauptsache…“
Süddeutsche Zeitung, 25. 01. 2011
"…Die Musik von die.hammerling klingt in jedem seufzenden Ton, in jeder stimmigen Aufhellung wie ein Angriff auf sture und deshalb dumme Bewahrungsmentalität. Es wird aber nicht zerschlagen oder zertrümmert. Stattdessen komponieren Dietl, Moßhammer und Rehling raffiniert an der Fadesse der Wiederholung vorbei und zielsicher hinein in eine neue Welt. Alles, leises Hauchen oder wildes Hämmern, klingt nach Aufbruch, auch wenn die Klänge tief in Traditionen wurzeln."
Bernhard Flieher in "Salzburger Nachrichten" Dez. 2010
"…So gerät diese "Hommage an die verlorenen Sprachen" zur liebevollen, emotionalen und virtuosen Huldigung an die Vielfalt der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, die im formatierten Medienrummel des Mainstreams oft genug unterzugehen droht!"
Manfred Gillig-Degrave in "Musikwoche" 03/2011
"…Michaela Dietl, Fritz Moßhammer und Erwin Rehling erschaffen eine magische Klangwelt, wie es sie so (vermutlich) nie gegeben hat: Alpine Folklore, eigenbrötlerische Instrumentals und versponnene Songs sind die Bestandteile einer Mischung, die genauso geheimnisvoll, märchenhaft und verwunschen wie sehnsüchtig und melancholisch klingt. Ein einzigartiger Klangrausch, wie er nur aus Bayern und Österreich kommen kann."
"jazzthing", Februar/März 2011
Zu "die.hammerling"
"Wie gekonnt dabei Michaela Dietl aus Landshut am Akkordeon die beiden Musiker melodiös und rhythmisch unterstützt, zeugt von traumhafter Beherrschung ihres Instruments.
Wie sie aber mit ihrer Stimme dazu alle möglichen Laute aus der Tier-und Menschenwelt mit einbringt, grenzt schon ans Unwahrscheinliche."
16. 11. 2010, Karlheinz Jaensch, ovb-online
Barbara Dennerlein - Jazz Meets Churchorgan - Spiritual Movements bei jazz Folk & bike 2012
Kirchenorgelkonzerte Barbara Dennerlein - Reviews
„Sternstunde der Musik - Barbara Dennerlein an der der großen Rieger-Orgel. Eine Sternstunde der Musik erlebten einige Hundert Musikliebhaber... Deutschlands bekannteste Jazz-Organistin, Barbara Dennerlein, zog an der Rieger-Orgel der Stiftskirche alle Register - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Nach stundenlanger intensiver Vorbereitung und Programmierung (jawohl - ohne Computer geht´s auch bei einer alten ehrwürdigen Kirchenorgel nicht mehr) brachte Barbara Dennerlein die 3.000 Pfeifen der Rieger-Orgel zu unerhörtem Wohlklang. Neben dem Klang der vertrauten Kirchenorgel meinte der verblüffte Zuhörer auch den Sound einer Hammond-Orgel oder gar eines Synthesizers zu hören. Grandios! Entsprechend vielseitig war das Repertoire, dass Dennerlein dem Klever Musikpublikum darbot. Vom meditativen und spirituellen Kirchenspiel über melancholischem Blues bis zum swingenden Jazz war alles vorhanden. Und bis auf die Zugabe .. alles Eigenkompositionen! .. mittels zweier Videokameras und aufwendiger Technik wurde das virtuose Geschehen auf der Empore auf eine riesige Leinwand im vorderen Teil der Stiftskirche projizierten. So erhielt man einen ausgezeichneten Eindruck vom komplexen Zusammenspiel der Hand- und Fußarbeit von Barbara Dennerlein, die angesichts ihres Körpereinsatzes Kirchenorganist Kempkens zwischendurch beruhigen musste... Kurzweilig gab die Künstlerin zwischen den Stücken Erläuterungen für ihre Zuhörer. Das verstärkte den charmanten und unprätentiösen Gesamteindruck der Künstlerin. Beschwingt und beglückt verließ man die Stiftskirche. Künstlerische Darbietung, Technik und Ambiente waren perfekt. Nach dem großen Erfolg dieser Veranstaltung möchte man ... zurufen: Mehr davon!“ (Klever Wochenblatt, 28.01.2012)
„Der Hände und Füße Wirbel – Orgel ohne Grenzen. .. Ihre pedalbestückte Hammondorgel, durch die sie berühmt wurde, hatte Barbara Dennerlein zu Hause gelassen.. Sie spielte ihre Eigenkompositionen auf der Klais-Mayer-Orgel der überfüllten Basilika St. Johann, wo sie, angefeuert vom elektrisierten Publikum, zu großer Form auflief.... Ihr Konzert ... ließ erahnen, über welchen enormen Fundus Dennerlein verfügt. ..Ihre Idee, sich mit Händen und Füßen auf der Empore wirbelnd, fotografisch auf ein riesiges Transparent im Kirchenraum übertragen zu lassen, untermalte das. Ihre Fußarbeit ist atemberaubend: treffsicher, laufintensiv. Wie leicht und selbstverständlich das alles wirkt. Kaum zu glauben, dass ein Großteil von Dennerleins Virtuosität auf Eigenstudium basiert. Ihre Finger gehen in rasender Geschwindigkeit über die Tastaturen, begleitet von fliegenden Manualwechseln oder Showeinlagen (Cluster-Geräuschen per Ellenbogendruck). Zu rühmen ist ihr Gespür für harmonische und stellenweise kühne Übergänge. Beeindruckend auch, wie Dennerlein die differenzierten Registriermöglichkeiten der Orgel auszunutzen wusste.“ (Saarbrücker Zeitung, 14.11.2011)
„Anmut und graziöse Bravour. Die Jazzmusikerin Barbara Dennerlein gab ein Konzert auf der neuen Orgel in der Stadtkirche St. Marien. Es wurde ein Hörgenuss. Die größte Freude darüber empfand wohl Kirchenmusikdirektor.. Eine Frau an der Orgel, die ein weltweites Renommee in dieser männerdominierten Zunft gewonnen hat, das ist besonders außergewöhnlich..... Mit
akribischer Präzision hat die Perfektionistin sich der Spieltechnik der großen Pfeifenorgeln
gewidmet. In der gesamten Jazzwelt steht sie inzwischen an der Spitze in der Beherrschung
der Königin der Instrumente. Jimmy Smith, den bedeutendsten Jazzmusiker, der sich auf der
Orgel einen Namen machte, hat sie hinter sich gelassen.... In der evangelischen Stadtkirche erlebte das Publikum nun ein ungewöhnliches Konzert von ganz besonderer Eindringlichkeit. Die Künstlerin blies den Pfeifen der Jann-Orgel völlig neue Töne ein. Sie verwendete Stilelemente des Swing, Blues, Bebop, Funk, Latin und Soul in fließenden Übergängen.... Das erste Stück... mit einem furiosen, nur mit den Fußpedalen gespielten Basssolo. Unter die Haut ging ihre in der Kirche und für die Kirche geschriebene Komposition „Holy Blues". Mit zunächst gefühlvollen und zarten Harmonien und dann mit wuchtigen polyphonen Klangkaskaden und Akkordclustern, die durch das Schiff von St. Marien rauschten, schlug sie ihre Zuhörer bei den wechselnden Stimmungen der musikalischen Erfindung „Longing" in den Bann.... Dass das begeisterte Publikum sich noch Zugaben erklatschte, lag nahe. Die auf eine im Kirchenschiff aufgestellte Leinwand übertragenen Video- Bilder machten sichtbar, dass so ein Konzert auch eine große körperliche Herausforderung darstellt. Während die flinken Finger über die Tasten der verschiedenen Manuale der Orgel wirbelten, flogen die Füße über die Pedale, als würden sie tanzen. Die hier sichtbare Lebhaftigkeit undenorme Energie der Musikerin steigerte so auch optisch das Konzerterlebnis.“ (Altmühl-Bote, 28.10.2011)
„Jazz-Lady tanzt mit dem Instrument. Mit „Jazz meets church organ“ wurden .. in der Martinskirche die Pfeifen der 54Jahre alten Steinmeyer-Orgel in unerhörte Schwingungen versetzt.. Jazz-Ikone Barbara Dennerlein gratulierte mit einem Konzert der Extraklasse... Dennerlein wird von den zahlreichen Besuchern herzlich empfangen.. Sie erzählt mit
charmantem bayerischen Akzent,... ist mit vollem Körperseinsatz dabei, die Finger fliegen über die Manuale der Orgel, und was sie mit den Füßen anstellt, ist ebenso hörens– wie sehenswert –
die ganze Kirche groovt. Etwas ruhiger geht es weiter mit einer eigenen Komposition,...Ein bisschen sentimental, nachdenklich bis melancholisch – das ist die Stimmung, die Barbara Dennerlein glaubhaft vermittelt. Der fließende Rhythmus der Musik setzt sich fort in den fließenden Bewegungen der Organistin; es ist ein Tanz mit dem Instrument. Auch in diesem Stück spielt sie einen Part ausschließlich mit den Füßen: für ihre Pedaltechnik ist Barbara Dennerlein zu Recht berühmt. Das nächste Stück ... Die Finger flitzen über die Tasten, die Spannung steigert sich bis zur Atemlosigkeit... ...Zum Schluss kündigt Barbara Dennerlein ein Experiment an. Sie beginnt mit sphärischen Klängen, die sie erzielt, indem sie mit einer Hand eine Taste gedrückt hält, und dann im wahrsten Sinn des Wortes die verschiedenen Register zieht. Kirchenglocken meint man zu hören, ein glasklarer, heller Ton schält sich heraus, der Bass des Fußpedals kommt hinzu, der Klang der Orgel kommt voll zur Geltung. Dennerlein improvisiert, die Melodie verwandelt sich in Bachs Fuge G-Moll, eine Jazzversion der Toccata, die das Publikum zu begeistertem Applaus hinreißt. Die Zugabe schließt den Kreis: Was mit Swing begann, endet mit einem Blues... So hätte es weitergehen können.“ (Die Rheinpfalz, 22.03.2011)
„Der Orgel alles abverlangt. Ein Jazzkonzert der besonderen Art durften die zahlreichen Besucher der Oberhofenkirche am vergangenen Sonntag erleben... Barbara Dennerlein .... bewies, dass die Orgel der Kirche nicht nur für Sakralmusik taugt, sondern sich auch hervorragend für Jazz und Blues eignet. Professionelle mediale Unterstützung erhielt die Künstlerin dabei von dem Filmproduzenten.., der sie per Kamera und Großbildprojektion dem Publikum im Kirchenraum sichtbar machte und damit vermittelte, dass ein solches Konzert für die Solistin nicht nur eine kolossale musikalische Leistung sondern auch eine große körperliche Herausforderung darstellt. Bereits mit dem Eingangsstück ... beeindruckte die Künstlerin mit ihrer bis ins Letzte ausgefeilten Spieltechnik: Während ihre Hände flink zwischen den drei Manualen der Orgel und den Registerzügen wechseln, fliegt der linke Fuß über die Pedale und zeichnet die akzentuierende Basslinie, während der rechte Fuß den Schweller bedient und damit die Crescendi setzt. Diese ausgefeilte Beinarbeit gehört sicherlich zu den Alleinstellungsmerkmalen dieser Ausnahmekünstlerin; nie ist mir der Begriff „Walking Bass“ so augenscheinlich geworden wie bei ihrer Interpretation solcher Jazz-Klassiker .. und bei ihrer Bearbeitung einer traditionellen getragenen Bluesmelodie... Doch auch in ihren zahlreichen Eigenkompositionen ist das phänomenale Pedalspiel Stil prägend: Ob in der düster-reflektierenden „Symphony in minor“ oder in den „New York Impressions“, die sich von einer einfachen homophonen Tonfolge, polyphon gesteigert, bis zu gewaltigen Klangkaskaden und Akkordclustern entwickelten und damit dem hervorragenden Instrument alles abverlangten, immer strukturierte das Pedal und setzte die nötigen Akzente...kommentiert sie lächelnd, bevor sie sich wieder an den Spieltisch setzt und die hingerissenen Zuhörer mit einem komplizierten Rhythmusgeflecht aus Fünfachtel- und Viervierteltakten fasziniert, Zitate aus Jazz und Klassik einbaut und den Zuhören die Freude am Wiedererkennungseffekt lässt, bevor sie sich nach einem Zweistundenprogramm von dem begeisterten Publikum verabschiedet.“ (Südwest Presse 02.03.2011)
„Grandioses Konzert von höchster Eindringlichkeit. Publikum feiert Barbara Dennerlein. Dem Arnsberger Jazzclub .. ist zusammen mit dem Kulturbüro eine Veranstaltung der Superlative an untypischem Ort geglückt: Jazz in der Kirche. Wenn dies noch in der ehrwürdigen Atmosphäre in der voll besetzten Propsteikirche stattfand, als Instrument zwei gewaltige Orgeln und eine Trompete eingesetzt wurden und eine Jazz-Organistin von internationalem Renommee spielte, erlebten die Zuhörer ein ungewöhnliches Konzert von höchster Eindringlichkeit auf Weltklasseniveau. Barbara Dennerlein, international gefeierte Jazz-Virtuosin auf der Hammond-Orgel blies den unzähligen Pfeifen des gewaltigen Kirchenistruments völlig neue Töne ein, die als Jazz, Blues, Funk und Soul kraftvoll durch das prunkvolle Kirchenschiff schalten. Fast alle diese Stilrichtungen zogen sich durch die Eigenkompositionen und Arrangements, mal harmonisch, gefühlvoll und eindringlich und dann plötzlich mit einer Dynamik, wie es nur die Königin der Instrumente in der gewaltigen Akustik des Kirchenraumes vermag. Die in den Jazzstilen eingeflochtenen klassischen Passagen, etwas von Bach, zeigten die erstaunlich Vereinbarkeit von sakraler alter Musik mit der modernen Musik bis hin zum Free Jazz und damit die unglaubliche Bandbreite, die der Kirchenorgel innewohnt, wenn sie nur von einer Jazz-Interpretin wie Barbara Dennerlein zum Leben erweckt wird. Man glaubt ihr gerne, wenn sie in ihren sympathisch vorgetragenen Zwischenansagen erklärte, dass in den Klangfarben der Kirchenorgel ein komplettes Orchester lebendig werde. Dazwischen setzte das klare Trompetenspiel von Christian Kappe Akzente, nachdem die mächtigen Orgeltöne begleitend in den Hintergrund getreten waren. Während die bluesigen Stücke durch die Erhabenheit des Orgelspiels eine nahezu himmelwärts gerichtete neue Dimension bekamen, bereicherte das Trompetenspiel die Harmonie mit einem eher diesseits gerichteten Beitrag. Daneben faszinieren die Video-Livebilder mehrerer Kameras auf teils riesigen überall in der Kirche aufgestellten Monitoren. Man konnte in Großaufnahme beobachten, wie die flinken Finger über die Vielzahl der Tasten auf den Etagen des Spieltisches wirbelten. Unermüdlich glitten sie über die Pedale am Boden, so dass es aussah, als würden sie nach der Musik schwebend tanzen...“Alle Register ziehen“ ist ein Spruch, der vom Orgelspiel her kommt. Die Tiefe seiner Bedeutung war sicherlich unterbewusst dem Publikum in der Probsteikirche klar, als es sich stehend applaudierend für das grandiose Konzert bedankte. (Westfalenpost, 25.02.2011)
„Zähmung einer Widerspenstigen. Die Jazz-Organistin Barbara Dennerlein entlockt der Orgel .. bislang kaum gehörte Töne. Sie hat mit vielen herausragenden Instrumentalisten des Jazz auf der Bühne und im Studio musiziert. Ein Großteil der dabei entstandenen Aufnahmen wurde mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Führende internationale Fachzeitschriften kürten sie immer wieder zur weltweit besten Organistin. Doch die vielleicht größte Herausforderung, der sich Barbara Dennerlein immer wieder neu stellt, ist der Solovortrag. Unbegleitet, in die erwartungsvolle Stille eines Auditoriums mit ihrer Hammond B3 hineinspielend, das bedarf neben technischen Fertigkeiten viel Mut und natürlich eines starken Selbstbewusstseins, sich ohne Netz und doppelten Boden den eigenen Überzeugungen musikalisch auszuliefem und hinzugeben. Seit....tourt Barbara Dennerlein mit einem Programm für Pfeifenorgel quer durch die Kontinente. Diese Aufgabe ist.. gleich eine doppelte Herausforderung. Denn jede dieser Orgeln, egal ob als Original in der Kirche oder als moderner Nachbau in weltlichen Kultureinrichtungen stehend, besitzt ihre besonderen Eigenheiten. Dieses manchmal ein wenig widerspenstige Instrument muss kennengelemt, gezähmt, ja erobert werden. Und für diese Aufgaben steht der Organistin, zumindest auf Tour, nur sehr wenig Zeit zur Verfügung. ....Mit Temperament und Charme gelang es Barbara Dennerlein, das wuchtige Instrument swingen zu lassen. Sie nutzte alle Klangmöglichkeiten geschickt und konzentriert aus, arbeitete sich von den stillen, fast verloren wirkenden Melodien bis hin zu kraftvollen, den Raum zum Vibrieren bringenden Schlussakkorden. .. Mit Intensität und Leidenschaft umspielte sie ihre New Yorker Impressionen, dem Hardbop verpflichtet war ihre Reminiszenz ... Blues, Walzer, Funk und Latin sind in Barbara Dennerleins Orgelspiel ebenso gegenwärtig, wie Johann Sebastian Bach ... oder ein fetziges Pedal-Bass-Solo. Obwohl das Spiel an dem Instrument an Schwerstarbeit grenzt, wirkte die in München geborene Organistin in ihrem Vortrag entspannt und sicher... wusste Barbara Dennerlein ihr Publikum .. zu begeistem.“ (Süddeutsche Zeitung Fürstenfeldbruck, 14.12.2010)
„Komposition für ein Einreiseformular. Das Image der Kirchenorgel ist oftmals etwas „angestaubt“, doch diesen Staub wischte sie weg: Barbara Dennerlein demonstrierte bei
den Jazztagen in der Bielertkirche, warum sie zu den innovativsten Musikerinnen ihrer Zunft gehört. ...die Künstlerin entzog während ihres Konzertes dem Instrument jene Geistlichkeit, die es zwar originär ausmacht, die ihm aber oftmals auch ein „angestaubtes“ Image verleiht. Sie setzte sich hin und spielte Jazz, Swing und Blues... Facetten, die manch einer diesem Instrument gar nicht zugetraut haben dürfte. Facetten, die diese Künstlerin zu einer international erfolgreichen Vertreterin ihres Faches machten: Die 46-jährige Münchnerin gab bereits weltweit Konzerte, erstürmte die Jazz-Charts und wurde, nachdem sie die große „Populär-Verwandte“ der Kirchenorgel - die Hammond-Orgel - hierzulande bekannt gemacht hatte, mit ihrem
Jazz-Kirchenorgel-Programm zu einer der innovativsten Musikerinnen ihrer Zunft. Damit jeder Zuschauer in der ausverkauften Kirche sie auch sehen konnte beim Spiel, hatte Dennerlein auf der Orgelempore eine Kamera aufstellen lassen, die ihre Fingerfertigkeit auf eine große Leinwand im Altarraum übertrug. Und obwohl die Lieder, die sie spielte - hauptsächlich Eigenkompositionen - schon ob der Besonderheit des „Jazz trifft Kirchenorgel“ für sich sprachen und faszinierten, erzählte Dennerlein zu jedem Stück eine kleine Entstehungsgeschichte, kommentierte und erklärte. .... erzeugte eine herrlich intime Atmosphäre. Und das ermöglichte es, Stücke wie .... „Symphony in minor“.. mit Geschichten und Anekdoten zu assoziieren, die sich in der Musik widerspiegelten. Höhepunkt des Konzertes war die Komposition „I-797“: In ihr verarbeitete Dennerlein das Hickhack um ein Einreiseformular (eben mit jener Nummer), das sie beinahe um eine US-Tournee gebracht hätte. „Es gab letztlich ein Happy-End“, erzählte sie - und das hörte man auch dem Stück auch an. Zum Glück für die Amerikaner, die sonst tolle Konzerte verpasst hätten. „ (Kölner Stadtanzeiger, 09.11.10)
„Hinreißender Tanz auf Tasten und Pedalen. ... Mit ihrem Programm „Hammond meets Churchorgan“ trat die Queen of Jazz am Samstag in der Oberbilker Christuskirche auf und hat damit das 5. Internationale Düsseldorfer Orgelfestival (ido) eröffnet. ... Und so tat Barbara Dennerlein von Beginn an, was sie dem Publikum versprochen hatte: Sie spielte gegen die ausgefallene Heizung der Kirche an und heizte sich, der Pfeifenorgel und dem Publikum gehörig ein. Mit einer rhythmischen, melodischen Jazzkomposition .. eröffnete sie das Programm an der Schuke-Pfeifenorgel und gleich gingen die Köpfe und Füße der Zuhörer in den Kirchenbänken mit. Ihr Publikum war breit gefächert, wie die Klangvielfalt, die sie dem Instrument entlockte.. Die Lebhaftigkeit und enorme Energie der Musikerin rauschte durch die Kirchenhalle, ihr leichtes, geradezu graziles Spiel war stets auf der großen Videoleinwand mitzuverfolgen. Zwischen den Stücken moderierte sie in charmanten Art die Stücke an und erklärte manche Tricks an der rein mechanischen Orgel. Ihr Ideenreichtum ist riesig, die Quelle ihrer Inspiration scheint unerschöpflich. Egal ob ihre Konzertreisen durch Brasilien oder das Fehlende Formular I-797 für die Arbeitserlaubnis in den USA: Aus allem macht sie eine Komposition, in der sich ihre Gefühle und Stimmungen erkennen lassen. .. um dann mit der Ballade „God bless the child“ von Billie Holiday ruhige, warme Töne anzuschlagen. Den richtigen Ton zu treffen, das ist ihre große Gabe. Tags zuvor hatte sie die Kirchenorgel für die ausgewählten Stücke registriert, um an der richten Stelle die richtigen Register für die passende Klangfarbe zu finden – eine Meisterleistung, die zu hören war. Von gefühlvoll und zart bis bizarr und Freestyle hat sie Bilder, Formen und Gefühle in die Köpfe ihrer Zuhörer gemalt. .. Das Publikum war .. hingerissen von der strahlenden Musikerin und ihrer Kunst. Damit hatte die große Kirchenorgel ihren Einsatz geschafft und der eigens angereiste Orgelbauer konnte sich entspannen – das Instrument hatte den „Wirbelsturm Dennerlein“ heil überstanden. Im zweiten Teil kam nun ihre große Leidenschaft, die über 50 Jahre alte Hammond B3 Orgel, zum Einsatz. Bei Stücken wie .. schloss sie die Augen und ging vollständig in ihrer Musik auf. Barbara Dennerlein ist Authentizität auf Tasten. Und wenn ihre Finger eine Pause haben, tanzen ihre Füße leicht und swingend auf den Pedalen weiter. Mit dem „Organ Boogie“ und der Zugabe „That´s me“ verabschiedete sich die Jazz-Ikone mit einem einnehmenden Lächeln. „Mir ist ordentlich warm geworden. Ich hoffe, ihnen auch“... Stadt-Superintendent Ulrich Lilie sprach in seiner Predigt davon, mit der Musik die „Mauern zum wackeln zu bringen“. Barbara Dennerlein hat hierfür einen hervorragenden Startpunkt gesetzt.“ (www.offenes- presseportal.de , 04.10.10)
„Satisfaction an der Orgel. Das hätten sich Mick Jagger und Keith Richards von den Rolling Stones bestimmt nie träumen lassen: Ihr Hit .. auf der Kirchenorgel interpretiert, und das auch noch in einer verjazzten Version, bei der die Hook durch neue rhythmische Betonungen, reizvolle Verzierungen und das Arrangement mit Hang zur Improvisation nur noch rudimentär zu erkenn en ist.... Die international renommierte Musikerin, die man vor allem von ihrem erstklassigen Hammond-Spiel im „regulären“ Jazz- und Blueskontext kennt, frönt auch ihrer Liebe zur Königin der Instrumente mit Herz, Seele und vollem Körpereinsatz. Die stilistische Grenzgängerin, die unter an derem bereits ein Album mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz aufgenommen hat, kennt dabei natürlich keine Berührungsängste. „Von Null auf Hundert“ scheint die Devise zu sein – und sie geht auf. Schon die ersten Takte überzeugen mit einem warmen, agilen Groove, der auch die flexible Fußbasstechnik Dennerleins hervorhebt. Dazu kommt die Registrierung, die die Klangarchitektur der bespielten Stumm/Goll-Orgel voll ausnutzt und den gesamten Abend über immer wieder ungewöhnliche, in dieser Art auch äußerst selten gehörte Sounds liefert. Die sympathische Bayerin interpretiert Klassiker wie Dizzy Gillespies „Tin Tin Deo“ (als mitreißenden Ritt durch die interschiedlichsten Stile: Latin, Afro, Funk, Swing) und Benny Golsons „Blues March“, aber auch eigene Kompositionen wie die groß angelegten, kontrastreichen Werke „Symphony in Minor“ oder „New York Impressions“. Ihr versierten Spiel wird dabei gefilmt und auf .. Videoleinwand übertragen, so dass auf allen Plätzen optimale Sicht herrscht und der hervorragende Höreindruck um eine weitere Dimension erweitert wird. Das Publikum zeigt sich begeistert von so viel Plastizität, Farbigkeit und künstlerischer Authentizität. Tosender Applaus und Standing Ovations für Barbara Dennerlein.“ (Badische Neueste Nachrichten, 20.09.10)
„Mit Körper und Seele. ... Barbara Dennerlein braucht nicht lange, um sich warm zu spielen... Ihren Zuhörern im voll besetzten Kirchenraum bietet sie in ihrem knapp zweistündigen Konzert Ungewohntes: Blues, Swing und Latin auf der Kirchenorgel. Die zierliche Organistin, die per Video auf eine Leinwand im Kirchenschiff übertragen wird, spielt nicht nur mit vollem Körpereinsatz. Sie spielt den Jazz vor allem mit Gefühl und Seele. In den ersten paar Takten dieses Konzertabends stellt Dennerlein die Riegerorgel behutsam vor... um dann schnell Tempo und Volumen zu steigern - wie wenn sie zeigen wollte, was dieses Instrument kann. Und die Kirchenorgel kann ungeheuer viel. Barbara Dennerlein spielt darauf Swing und Blues, als seien sie für die Pfeifenorgel erfunden worden. Freilich gelingt dies nur dank ihrer virtuosen Technik und vor allem ihrer atemberaubenden Beinarbeit. Die Füße der 45-Jährigen scheinen zu tanzen auf den Pedalen, wenn sie den ostinaten Bass spielt wie in der Renaissance und damit den Rhythmus vorgibt wie im Jazz... unangestrengte Beweglichkeit ihrer Hände und Füße.. Beim Spiel entwickelt die Musikerin eine gewaltige, hör- und sichtbare Freude. Sie spielt lustvoll die Register aus und wählt aus der Fülle von angebotenen Klangfarben ganz ungewohnte für ihre ausschweifenden Improvisationen. Manchmal genügen ihr die Finger nicht, bearbeitet sie mit Handballen oder auch mal mit dem ganzen Unterarm die Tastatur, steigert die Dichte noch weiter und weidet sich an der Wucht des so entstehenden Klangrauschs. Wie um augenzwinkernd daran zu erinnern, wofür die Kirchenorgel ursprünglich gebaut wurde, streut Barbara Dennerlein.. immer mal wieder Zitate aus der Kirchenmusik ein, choralartige Harmonien etwa oder bekannte Phrasen aus Bachs Toccata und Fuge in d-Moll. Die Zuhörerschaft nimmt die vertrauten Töne dankbar auf, folgt der Interpretin aber auch immer wieder gespannt in die farbige Welt der Improvisation. Mit ihrer Begeisterung erreicht Barbara Dennerlein das Publikum. ...Und die Jazzorganistin beschreibt den begeisterten Zuhörern ihr Erleben am Spieltisch einer Kirchenorgel, zwischen Hunderten von Pfeifen: «Man hat das Gefühl, man sitzt drin in der Pfeife und hört sie atmen.»“ (Der Westallgäuer, 28.07.10)
„Königin der Instrumente benimmt sich undamenhaft. ....Mit einem Lächeln im Gesicht und rhythmischer Spannung im Körper und in der Musik spielte sich die Münchner Organistin in die Herzen der Zuhörer. Die Königin der Instrumente benahm sich dabei völlig undamenhaft – so hat man die Rieger-Orgel in der St.-Martinskirche noch nicht zu hören bekommen.
Barbara Dennerlein gab Einblicke .. was es brauchte, um sie zum Swingen, Jazzen und „Bluesen“ zu bringen. In .. entwickelte Dennerlein einen eigenen Klangkosmos, aufgebaut auf einer ostinaten Basslinie und mit komplexer Struktur und Rhythmen, in denen sich langsam der Jazz Bahn brach und in der nicht immer zu unterscheiden war, was komponiert und was improvisiert war. .. tanzte die Orgel mit „Walking Bass“ und Soli in allen Lagen und Klangfarben durch den Raum und versprühte lässige Eleganz....ein launischer Walzer, ganz unjazzig im Dreiviertel-Takt, eine freie Komposition mit bewegter Stimmung und einem farbenprächtigen Schluss. Der Blues .. schlappte urgemütlich, mitunter bärbeißig und brummig durchs Kirchenschiff und neben Fingerakrobatik kam durchaus auch mal der ganze Unterarm auf dem Manual zum Einsatz – ein Stück in dem man sich genüsslich suhlen konnte. Hier schwang viel Herzblut mit. ....faszinierte durch die Vielseitigkeit der Stile, die darin verwoben
waren und zwischen denen Dennerlein bruch- und mühelos hin und her schaltete: Bebop,
Swing und Latin, hypnotischer Sechsachtel-Takt, Dennerlein ließ die Füße übers Pedal tanzen und ihr Schwung und Elan übertrug sich auf Instrument und Zuhörer gleichermaßen.
Für ein Klangerlebnis erster Güte sorgten dann die „New York Impressions“, eine Eigenkomposition von Barbara Dennerlein. Zunächst tropften nur Töne durch den Raum, fügten sich zusammen zu einem mächtigen Pulsieren in dem etwas Ruheloses und Rastloses lag. Die gläserne Pracht der Wolkenkratzer verband sich mit der Dunkelheit der engen Gassen und Hinterhöfe zu einem großartigen Portrait einer großartigen Stadt und das Ganze fand seinen Höhepunkt und Abschluss in Bach-Zitaten, verfremdet und durchsetzt mit Jazzeinwürfen.
Barbara Dennerlein ist eine Grenzgängerin, die den Jazz nicht einfach auf der Kirchenorgel spielt, sondern ihn verwandelt, quasi passend macht für dieses besondere Instrument und ihn für die Orgel personalisiert und so war das Konzert nicht nur für das Publikum ein Erlebnis, sondern auch für sie – denn jede Orgel hat ihren eigenen Charakter...“ (Schwäbische Zeitung, 27.07.10)
„Königin der Instrumente» swingt. Barbara Dennerlein, ..international gefeierte Jazzmusikerin, spielte am Samstag im St. Johann. Eine Sternstunde für Jazz- und Kirchenorgelfans. Barbara Dennerlein zieht alle Register ihres Könnens... Eine Sternstunde des Musiklebens war es, und zwar nicht nur für Jazz- und Kirchenorgelfans, aber für die besonders. Mit Barbara Dennerlein stand .. eine international gefeierte Tastenkünstlerin auf der Bühne – oder vielmehr: der Empore. Im Rahmen der Reihe «Jazz trifft Kirche» .. musizierte Dennerlein zwei Stunden an der grossen Kuhn-Orgel mit ihren 66 Registern. ...eine Steigerung, plötzlich ein stampfendes Ostinato in den Basspedalen. Und darüber improvisierte Läufe und verspielte «Instrumental»-Solos mit den Klangfarben, die die Kirchenorgel so hergibt... Dennerleins Pedalarbeit ist ein Ereignis für sich, ihre legendäre Meisterschaft im Pedalspiel verleiht dem musikalischen Geschehen stets ein rhythmisches Fundament... Die «Königin der Instrumente» zum Swingen zu bringen, das gelingt der Dennerlein in einer Reihe weiterer Stücke vorzüglich. Unbändige Vitalität und Spielwitz, tolles Blues- und Boogie-Feeling und dazu jede Menge leicht nostalgischer Klangzaubereien kennzeichnen ihr Spiel. Barbara Dennerlein scheint regelrecht mit der Orgel zu verwachsen und damit eins zu werden. Faszinierend ist, wie flink ihre Hände über die Tasten der drei Manuale gleiten und die Pfeifen auf eine fast menschliche Weise zum Sprechen bringen. Dazwischen moderiert die hübsche Münchnerin in erfrischend lockerem Plauderton das Konzert gleich selbst... Barbara Dennerlein ist in der internationalen Jazzszene mehr als nur bekannt und hat eine weltweite Fangemeinde. Als Hammond-Organistin gilt sie heute als Koryphäe, und sie zählt zu den wenigen deutschen Jazzmusikern mit internationaler Ausstrahlung. Und sie gilt als wohl weltweit beste Kirchenorgel-Jazzerin. ..Mit welcher Leichtigkeit da das wohl schwerfälligste Instrument überhaupt zum Tanzen gebracht wird! ...
Als Zuhörer und Zuschauer – per Videokamera wird die spielende Organistin in das Kirchenschiff übertragen – geht man gerne mit auf die Klangreisen, auf die Barbara Dennerlein mitnimmt. Die stilistische Palette ist riesig, am wohl überzeugendsten und technisch souveränsten im auf die Hammond zugeschnittenen Retro-Jazz und auch dem Blues. In ihren Eigenkompositionen in einem moderner gehaltenen Idiom reizt die Dennerlein hingegen die Möglichkeiten der Kirchenorgel voll aus. So etwa zum Schluss in einer melancholischen Eloge an die Stadt New York, die vom Publikum zu Recht mit frenetischem Applaus bedacht wurde.
(Schaffhauser Nachrichten, 21.06.10)
„Barbara Dennerleins Auftritt krönte die Festwoche. Der Weltstar fühlte sich wohl.. Die Oberlinger-Orgel und die markante Akustik mit ihrem kurzen Nachhall waren das richtige Ambiente für die Künstlerin.. Spätestens seit den Würzburger Bachtagen des Jahres 1994 hat die Künstlerin Erfahrung im Umgang mit den vielen „Königinnen der Instrumente“... Sinnvollerweise hatte man im Altarraum eine große Leinwand aufgestellt, damit das Publikum die sympathische Organistin spielen und moderieren sah. Dennerlein nutzte die Koppeln und die markanten Pedalregister, um die Orgel „swingen“ zu lassen. Schon in der ersten Komposition.. bekam man den Eindruck, mehrere Instrumentalisten wirkten zusammen. Die Organistin zeigte Glissandi und virtuose Beweglichkeit, besonders im Pedal, dem „Drummer“ des Abends... Die Kunst der Improvisation.. man glaubte Anklänge an die Werke der Franzosen des 20.Jahrhunderts vernehmen zu können. An Virtuosität stand Barbara Dennerlein einem Langlais oder Messiaen sicher in nichts nach. Am Ende ihres Auftritts, zu dem auch ihre charmante.. Moderation gehörte, war klar, dass Fördervereins-Vorsitzender.. nicht übertrieben hatte: Man beklatschte ausgiebig „den Höhepunkt unserer Festwoche“.“ (KöWo, 17.06.10)
"Wenn die Orgel den Blues hat. Die Orgel als Jazzinstrument – dass diese ungewöhnliche Kombination sehr wohl zusammenpasst, demonstrierte Barbara Dennerlein ....Sie ließ sich im gut besuchten neogotischen Gotteshaus gerne auf die Finger schauen. Kamera an der Orgel und Leinwand vor dem Altar machten es möglich. Dass es sich dabei um eine selbstverliebte Aktion handeln könnte, diesen Verdacht ließ die ebenso unprätentiöse wie charmante Musikerin erst gar nicht aufkommen.Vielmehr fügten sich optischer und akustischer Eindruck zum Gesamtbild einer vorzüglichen, ihr Publikum fesselnden Interpretin. Wie auch umgekehrt Dennerlein Stimmung und Atmosphäre wach und sensibel aufnahm, sich bei ihren Kompositionen und Improvisationen hörbar davon inspirieren ließ. So wurde aus der geplanten Stunde nicht nur quantitativ deutlich mehr. Es wurde ein im besten Sinne kurzweiliges Klangerlebnis und ein mehr als gelungener Beitrag zur Festwoche... Das stimmungsvolle Entree bildete der Blues "Yes Or No", ehe Dennerlein in ihrer "Sinfonie in Moll" die Ausdrucksmöglichkeiten und Gestaltenvielfalt von Molltonarten bis in feinste Verästelungen hinein auslotete. Dabei widerlegte sie eindrucksvoll das Vorurteil, wonach Moll ausschließlich gleichbedeutend sei mit traurig oder sogar depressiv. Die feinen Nuancen dieser weich abgedunkelten, nachdenklichen Musik zu vernehmen, musste man schon sehr aufmerksam und genau hinhören. Einen lebhaften Kontrast dazu setzte "Tin Tin Deo" mit seinem quirligen Grundpuls. Hier konnte die oft in den Vereinigten Staaten tätige Organistin ihre brillanten manuellen Fertigkeiten unter Beweis stellen.
... Gleichwohl verriet die Komposition viel von der vielseitigen musikalisch-gestalterischen Fantasie ihrer Schöpferin.... Die "New York Impressions" samt eincollagierter Bachscher d-Moll-Toccata und virtuosem Pedalsolo rundeten die exquisite Soiree ab."
(Rhein-Main Nachrichten 16.06.10)
„Pfingstlicher Orgeljazz. ..Anlaß des Publikumsandrangs.. war Barbara Dennerlein, Deutschlands bekannteste Jazzorganistin... zog sie nicht nur musikalisch alle Register. Ihre Erklärungen zur Orgel, zu ihrer Geschichte und Spieltechnik ebenso wie die Erläuterungen zu den von ihr gespielten Stücken, meist Eigenkompositionen, wurden dem Publikum durch eine Kamera am Spieltisch in luftiger Höhe und mehrere Bildschirme im Mittelschiff vermittelt. Barbara Dennerlein gilt als Spezialistin des Hochgeschwindigkeitsjazz, als wahre Tastenlöwin... Die Musikerin kann dröhnen und den Kirchenraum in einen vibrierenden Klangrausch versetzen. Sie kann aber auch besinnlich und ganz behutsam einzelne Töne hinperlen lassen und zarte single-note-lines spielen. Man wird bei einem Konzert auf der großen Kirchenorgel immer die Tradition der großen Kirchenmusik mithören, auch immer Händel oder Bach im Ohr haben. Dass sich Barbara Dennerlein mit ihrem facettenreichen Spiel diese Tatsache zunutze machte und der Musik dabei gleichwohl ihren eigenen, eben jazzigen Stempel aufdrückte, gehört zu ihrem künstlerischen Selbstverständnis. Das Spiel auf drei Manualen und zwei Pedalen erlaubte ihr, all ihre technischen Fähigkeiten voll auszuspielen. Satte, farbig differenzierte Melodien zu wummernden Riffs und dynamischen Grooves präsentierte sie mit geradezu leidenschaftlicher Spiellust. So klang dann ein Blues wie ein musikalisches Gebet und zugleich erdig und verschwitzt...In ihren „Impressions of New York“ dagegen zeigte Barbara Dennerlein die gesamte Bandbreite ihres Könnens. Die Suite...begann mit ganz zart hingetupften Tönen in impressionistischer Manier, um dann zu kräftigem Swing, zu hämmernden Riffs und dynamischen Grooves überzugehen. Auf den Pedalen zeigte die Organistin, dass für einen Walking Bass gar kein Kontrabass nötig ist, dass sich auf den verschiedenen Registern der Manuale die Klangfarben der Blech- und Holzbläser einer typischen Combo auf ganz eigene Weise uminterpretieren lassen.“ (Kieler Nachrichten 25.05.10)
„Ein Weltstar zu Gast .. Eine geborene Individualistin und musikalische Forscherin machte jetzt endlich auch in Bordesholm Station. Barbara Dennerlein, Orgel-Virtuosin mit Hang zum Experimentellen, adelte mit ihrer jazzigen Bearbeitung der Klosterkirchenorgel das letzte der .. Frühjahrskonzerte in diesem Jahr. Darauf hatte der ehrwürdige, jüngst erst frisch restaurierte Klankörper auf der Empore des barocken Gotteshauses lange gewartet. Endlich mal in andere musikalische Gefilde vordringen, die süße Luft moderner Kompositionen schnuppern und dabei seinen ehrwürdigen Charakter nicht verlieren, das machte Barbara Dennerlein, die über alle Maßen anerkannte Jazz-Musikern.., mit ihrem konzentrierten wie spaßigen Konzert möglich ..wie ihr abwechslungsreiches und tiefgründiges Konzert verriet... „Ich will die Pfeifen zum Swingen bringen“, erläuterte sie in ihrer von ihr selbst moderierten und über drei Bildschirme in die Kirche übertragenen Spielstunde. Fortan gab es einen jazzigen Streifzug durch die moderne Musik, gekrönt vom blitzschnellen und nimmermüden Pedalspiel der Organistin, bei dem sie sogar schon mal die Hände ganz von den Manualen nahm. Vom Sechs-Achtel-Takt.. über die Hommage.. und den erdigen Blues.. bis zu den vielfältigen „New York Impressions“ ging es in diesem anderthalbstündigen Konzert der Entdeckungen, bei dem das eine oder andere Bein der 420 Besucher schon nach den ersten Takten zu schwingen begann. ...leistete die Künstlerin .. profunde Überzeugungsarbeit und überzeugte auch kritische Geister, die ihr das am Ende des Abends mit lang anhaltendem Applaus bekundeten.“ (Holsteinischer Courier 25.05.10)
„Herz des Jazz... Barbara Dennerlein vollendet Orgeltage mit einem spektakulären Konzert. Mit einem faszinierenden Konzert ..sind gestern die Orgelfesttage der Lutherkirche zu Ende gegangen. Barbara Dennerlein ist Deutschlands erfolgreicher und optisch wunderschöner Jazz-Export, zu Hause auf großen internationalen Festivalbühnen ebenso wie in den Clubs der Szene. Warum, wurde auch hier deutlich: Ihr Livespiel ist phantastisch, akribisch, perfekt und im hohen Maße inspirierend. Sie nimmt den Besucher in ihrer lockeren Moderation mit, lässt ihn nicht unwissend bei inhaltlichen und technischen Fragen. Im ersten Teil spielte sie an der großen romantischen Sauerorgel, und dann ohne Pause weiter an ihrer B3-Hammond-Orgel..Spektakulär und durchaus ungewöhnlich in der Kirche war die multimediale Übertragung auf eine große Videowand, die für alle sichtbar den gewaltigen physischen Einsatz von Händen und Füßen der Organistin ins Bild nahm – was sonst dem Publikum meist verborgen bleibt. So durfte man endlich mal sehen, was unterm Orgeltisch passiert: Ihr verblüffend-perfektes Fußbass-Spiel, das leichte, virtuose Tippen der Füße über Pedale, die auf der Hammondorgel zudem den Klang von Kontrabass-gezupften Saiten erzeugen, ließ für einen Moment den Atem anhalten... Funky auf der Kirchenorgel oder Boogaloo gekreuzt mit Bebop, was zu einem schrägen „Bebabaloo“ in tiefen Registern führt, Rhythm and Blues öffnen sich hier eine Tür, durch die das Publikum begeistert mitgeht. Denn Dennerleins Gespür, immer neue Klänge und Rhythmen zu generieren und mit Inhalt zu füllen, übertragen sich in ihren Eigenkompositionen mit Leichtigkeit. .. dass man auch Boogie auf der Orgel spielen kann. Nun, sie kann sogar das, und wie! Diese Frau ist einfach perfekt.“ (Freie Presse 10.05.10)
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