Der Text ist dem Flyer KAPELSKYs über die Band entnommen:
Musikalisches Konzept:
Der Stilrichtung von KAPELSKY nennt sich „Ostperanto-Folkjazz“. Bandsound und Repertoire verbinden stilistische Komponenten verschiedenster europäischer Gypsie -Musik mit und begegnen diesen mit einer „jazzigen“ Experimentierfreude ohne Rücksicht auf Traditionsdogmen.
Die Instrumentierung (Violine, Gitarre, Konrabass) ist der Manoush Stilistik entlehnt, dem französischen Gypsy Swing, bekannt geworden durch Django Reinhardt und Stephane Grapelli. Traditionelle Klezmersongs erhalten durch eigenständige Arrangements und moderne Improvisationskonzepte eine persönliche und zeitgenössische Note.
Bei den Eigenkompositionen erweitern KAPELSKY das harmonische und rhythmische Vokabular des Folkloristischen und brechen auf in modernere Jazzgefilde. Umgekehrt werden scheinbar genrefremde Elemente wiederum „folklorisiert“, so atmet ein Miles Davis Stück mit einigen Kunstgriffen eine orientalisch - balkaneske Atmossphäre, wird der Pathos eines bombastischen „Also sprach Zarathustra“ ironisch zu einer schelmischen Polka verballhornt. Überhaupt sind Humor, Ironie und das Spiel mit Klischees immer wieder eine wichtige Inspirationsquelle.
Was wäre in Zusammenhang mit KAPELSKY noch erwähnenswert? Vielleicht, dass die drei befreundeten Musiker - von vielen Erfahrungen kurzlebiger Projekte bereichert – endlich eine Formation gefunden zu haben glauben, die auf Nachhaltigkeit beruht. Bassist und Gitarrist arbeiten nunmehr schon seit über 15 Jahren in verschiedenen Konstellationen zusammen. Jani Weichsel, der Geiger, ist nun seit 3 Jahren Kapelsky-Mitglied. Die gemeinsame Erfahrung abenteuerlicher Straßenmusiktouren (durch D, F, B, SU, ESP), viele Konzerte und eine kontinuierliche Probenarbeit haben zu einer unverwechselbaren Bandausstrahlung geführt, die das Publikum immer wieder in den Bann zieht.
www.kapelsky.de
http://www.myspace.com/kapelsky
Mittwoch, 2. Februar 2011
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen