Mittwoch, 7. Mai 2008, 20 Uhr, Konzertsaal der Kreissparkasse Syke
Werner Lämmerhirt
Aus der Presse
Vielfältig und voller Humor
Werner Lämmerhirt kehrt nach über 30 Jahren zum Konzert nach Syke zurück
Von Max Seidenfaden / Syker Kurier
Bereits in den 70er Jahren begeisterte der Komponist und Sänger Werner Lämmerhirt bei den Syker Songtagen. Auch am Mittwochabend überzeugte er im gut besuchten Saal in der Kreissparkasse. Einheizen musste er den Besuchern angesichts der hohen Temperaturen im Raum allerdings nicht mehr.
Bereits in den 70er Jahren begeisterte der Komponist und Sänger Werner Lämmerhirt bei den Syker Songtagen. Auch am Mittwochabend überzeugte er im gut besuchten Saal in der Kreissparkasse. Einheizen musste er den Besuchern angesichts der hohen Temperaturen im Raum allerdings nicht mehr.Den gut 100 Zuhörern im gefiel, was Lämmerhirt auf die Bühne brachte. Der 59-Jährige zeigte nicht nur seine begnadeten Gitarrenkünste, sondern erheiterte auch mit seiner kecken Berliner Art. "Das erste Lied spiele ich als Instrumentalversion, der Text hört sich eher nach Abschied an und ich wollte sie nicht gleich los werden", scherzte der gebürtige Berliner gleich zu Beginn. Und so erinnerte das Lied "Es ist einsam geworden im Sattel, seitdem das Pferd tot ist" auch eher an die Musik aus alten Italo-Western, dem mit "Bedingungslos" ein Liebeslied folgte.
Lämmerhirt begeisterte im Konzertsaal vor allem durch seine Fähigkeiten an der Gitarre, die sogar an denen eines Mark Knopfler zu messen sind. Mit allergrößter Leichtigkeit schien er sämtliche Akkorde und Töne den drei verschiedenen Gitarren entlocken zu können, die er eigens zu dem Konzert mitbrachte.
Dass er über viel Humor verfügt, bewies er immer wieder zwischen den Liedern, als er erklärte, wie er auf die Songtitel gekommen ist. "Anfang der 90er waren ,Big Big Girl' von Emilia und ,Katzenklo' von Helge Schneider groß in den Charts vertreten. Da habe ich mir gedacht: Lämmerhirt, jetzt kannste alles schreiben", erläuterte er beispielsweise die Herkunft von "Löcher in der Wand". Ähnlich auch der Song "Kommt her ihr Spinner", den er den Personen widmete, die ihn am meisten inspirieren, nämlich Außenseiter. Oder auch eines seiner Lieblingslieder, "Am Strand", zu dem er erklärte, dass er verrückterweise im Winter beim "P...wetter" am liebsten an der Küste sei. Von der komischen Seite verstand es Lämmerhirt aber auch, wieder auf die ernste Seite des Lebens zu wechseln. "Ich denke oft an Abigail" schrieb er für seine verstorbene Hündin, die ihn auch auf Konzerten begleitete. Nostalgisch wurde Lämmerhirt, als er über die Bedeutung der Zeit philosophierte. "Im Alter hat man das Gefühl, dass alles an einem vorbeirennt", erklärte er und bekam ein zustimmendes Nicken aus den Zuschauerreihen.
Über die Veranstaltung
Gitarrist, Sänger, Komponist
Ihn als Sänger und Gitarristen vorzustellen, hieße sicherlich Eulen nach Athen zu tragen: Werner Lämmerhirt ist ohne Zweifel der Guru der deutschen Folk-Gitarrenszene, der über 30 Jahre ganze Generationen von Gitarristen beeinflusst hat.
Seit geraumer Zeit singt er nun auch eigene deutsche Texte zu eigenen Kompositionen, ohne allerdings bekanntes Terrain zu verlassen. Er groovt, rockt, jazzt und swingt in altgewohnter Manier und erhält doch inzwischen vor allem viel Zuspruch für seine eigenen Lieder: den Ravensburger Kleinkunstpreis und führende Platzierungen in den Liederbestenlisten der Rundfunkanstalten.
Auch in Syke ist Werner Lämmerhirt wohlbekannt: In den 70er Jahren stand er bei den legendären Syker Songtagen mehrfach auf der Bühne der Aula des Gymnasiums. Das Folk-Festival zog damals Zuschauer weit über Sykes Grenzen hinweg an.
Seit geraumer Zeit singt er nun auch eigene deutsche Texte zu eigenen Kompositionen, ohne allerdings bekanntes Terrain zu verlassen. Er groovt, rockt, jazzt und swingt in altgewohnter Manier und erhält doch inzwischen vor allem viel Zuspruch für seine eigenen Lieder: den Ravensburger Kleinkunstpreis und führende Platzierungen in den Liederbestenlisten der Rundfunkanstalten.
Auch in Syke ist Werner Lämmerhirt wohlbekannt: In den 70er Jahren stand er bei den legendären Syker Songtagen mehrfach auf der Bühne der Aula des Gymnasiums. Das Folk-Festival zog damals Zuschauer weit über Sykes Grenzen hinweg an.
Termin:
Mittwoch, 7. Mai 2008, 20.00 Uhr
Ort:
Konzertsaal der Kreissparkasse Syke (Anfahrt »)
Eintritt:
€ 18,– (im Vorverkauf € 15,–)
Kartenvorverkauf:
Kreissparkasse Syke – 04242 / 161 365
STADT & KULTUR, Buchhandlung Schüttert
JFK Jazz Folk Klassik in Syke e. V.
www.jfk-syke.de
STADT & KULTUR, Buchhandlung Schüttert
JFK Jazz Folk Klassik in Syke e. V.
www.jfk-syke.de

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