Freitag, 26. Dezember 2008

Christian Prommer's Drumlesson I

Holger hat mir zu Weihnachten was Schönes geschenkt: ich höre die CD heute schon das dritte Mal: Wow!

Auf ZEITonline gibt's die Kritik, die ihn veranlasste die CD zu verschenken. Während ich das hier schreibe, geht es bei "Higher State of Consciousness" richtig ab!

Christian Prommer´s DrumLesson sind:

Wolfgang Haffner - drums
Dieter Ilg - bass
Roberto Di Gioia - keys
Ernst Ströer - percussions


Kraftwerk auf Körpertemperatur
Von Jan Kühnemund |

Der Münchner Christian Prommer bringt zehn Klassiker der elektronischen Musik neu zum Klingen. Sein Jazzquartett verleiht den Stücken auf dem Album „Drumlesson Volume 1“ Wärme.
Zum Weiterlesen einfach auf die Überschrift des Artikels klicken.

http://www.myspace.com/christianprommer

Dienstag, 23. Dezember 2008

Plakatstudien zu jf&b 2009


Ich habe mir Gedanken über das Plakatmotiv für das nächste Jahr gemacht. Hier meine ersten Versuche, das einzufangen: die Motive sollen etwas mit Fahrrad fahren zu tun haben. In den letzten Jahren, so vernahm man des Öfteren, kam das Fahrrad fahren zu kurz.

Wie man sehen kann, habe ich es wieder stärker in den Vordergrund geholt.


Wenn man das Plakat anklickt, erscheint es in vergrößerter Version.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Sunship - Maiden Voyage


Witold Szczurek alias Vitold Rek (links als Twen am Bass zu sehen) schickte mir noch einen "Trüffel":

auf dem Videoclip von 1979, Wroclaw, Poland ist er mit der Gruppe von Vlady Sendecki Sun Ship zu hören und zu sehen. Es lohnt sich, denn es geht richtig ab. Die Jungs bildeten ein gewichtiges Epizentrum des polnischen Jazz.

Henryk Miskiewicz - as
Zbigniew Jaremko - ts
Vladyslaw Adzik Sendecki - p
Witold Szczurek ( Rek ) - b
Marek Stach - dr

Bronisław Duży & Jorgos Skolias aus Polen - Zeimbekiko



Ein fantastisches Duo (Gesang, Posaune), das mir der deutsch-polnische Bassist Vitold Rek gerade vorgestellt hat. Das wäre eine tolle Besetzung für die St. Bartholomäuskirche in Barrien bei einem der nächsten jazz Folk & bike Festivals. Auf der MySpace Seite gibt es noch mehr zu sehen und hören.

http://www.polinst-l.de/05/03.htm

"Die Musik ist inspiriert von Folklore, Rhythmus- und Tonvariationen mit Stimmungen von Blues, lyrischer Erzählung, Vokal- und Soulexpression. Alles wird mit der rhythmischen Vibration der Posaune verstärkt. - Ein Projekt mit völliger Offenheit, Spontanität, unbeschränkter Improvisation und Freude an experimenteller Musik" [A. Winiszewski]. BRONISLAW DUZY gehört seit 15 Jahren zur Jazzszene, 1987 1. Platz der Posaunisten im "jazz forum". JORGOS SKOLIAS ist ein Jazzvokalist, dessen Stimme sich in den Klängen von Jazz, Blues und Soul leicht bewegt; seit den 70er Jahren auf der Bühne."

Das Duo auf MySpace

Aus dieser Quelle habe den folgenden Text: http://www.voicingers.com

Jorgos Skolias
His professional career began in 70's when he started singing with rock and jazz groups from Poland. In the 80's Skolias played and recorded with such groups as "Krzak", "Tie Break", "Basspace", "Free Cooperation", "Green Revolution", "Ossian", "Young Power" "Pick up" duets with Zbigniew Wegehaupt - b. Artur Dutkiewicz - p. Piotr Rodowicz - b. Andrzej Urny - g. Radosław Nowakowski - cong. Bronisław Duży - tb.

During his career he had an opportunity to participate in many jazz, blues and rock festivals such as: Jazz Jamboree, Jazz nad Odrš, Jarocin, Jazz Juniors, Solo Duo Trio, Rawa Blues and other festivals in Austria, Belgium, Norway, Russia, Germany, U.S.A. and Canada.

His latest CD "Do it" is the result of cooperation with Bronisław Duży with whom Skolias has been working since 1993.This music is a synthesis of different kinds of music genders where inspirations of folk and a varieties of rhythms and tones play a key role.

In his music one can find the mood of blues, the expression of soul and a ballad narration. They all are supported by the rhythmic pulsation of trombone."

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Neue Website für Jazz Folk & Bike Syke

Wir sind zur Zeit in der Planung für unser 7. jazz folk & bike Festival in Syke. Auf unser Website probieren wir gerade das zukünftige Design für die Veranstaltung aus. Die Homepage ist dementsprechend neugestaltet worden.

Eine zentrale Rolle spielt dabei unser ursprüngliches Plakatmotiv: Stanisław Kulawiak, Fotograf und Verleger aus Ostrzeszów in Polen schenkte uns im Gründungsjahr dieses Motiv, das seinen Vater beim Flicken seines Fahrradreifens zeigt. Die Ruhe und Konzentration, mit der der alte Mann sich der Arbeit hingibt, hat uns auf Anhieb fasziniert.

Die Assoziationen zum Radfahren und die Körperhaltung, die dem eines Kontrabassisten ähnelt, begeisterten uns für dieses Motiv. Jetzt steht es wieder im Mittelpunkt unserer Überlegungen zur Gestaltung unseres diesjährigen Designs. Hier sieht man eine erste Studie zum Design des Plakats. Es sind sicherlich noch eine Reihe von Schritten notwendig, um es zu einem sehenswerten Plakat zu machen. wir werden Sie / Euch an dieser auf dem Laufenden Halten.

Klicken Sie auf das Foto, um eine Vergrößerung zu sehen.

www.jazzfolkbike.de

Montag, 15. Dezember 2008

Interview mit Trio 3 - Oliver Lake & Reggie Workman














Trio 3:

Oliver Lake (altosaxophone)
Reggie Workman (bass)
Andrew Cyrill (drums)


Sie sind mit Irene Schweizer (piano) im Oktober 2009 auf Europatour.

Die Namen sprechen für sich.

MySpace

Hier gibt's ein Interview mit Oliver Lake und Reggie Workman



und hier einen Livemitschnitt.

AUFWIND - Klezmer

Das wird der Beitrag von Rüttelschuh zum jf&b Festival 2009 sein.

Gruppe AUFWIND gibt es seit 1984. In der Dreierbesetzung Claudia Koch, Hardy Reich und Andreas Rohde entstanden mehrere Programme mit jiddischen Liedern. Es folgten Reisen zu den Stätten ostjüdischen Geisteslebens in Polen, Rumänien, Ungarn und eine eingehende Beschäftigung mit der jiddischen Sprache, Geschichte und Kultur. Im November 1987 wurde die Gruppe Preisträger bei den 9.Tagen des Chansons in Frankfurt/Oder. 1988 kamen der Klarinettist Jan Hermerschmidt und ein Bassist zur Gruppe. Von da an wandte sich AUFWIND verstärkt der Klesmer-Musik zu.

1989 lernte die Gruppe den Klarinettisten Giora Feidmann kennen und wurde im Folgejahr als erste ausländische Gruppe zum renommierten Klezmerfestival nach Safed (Israel) eingeladen, wo mehrere gemeinsame Konzerte mit Feidmann stattfanden.

1988 bis 90 arbeitete AUFWIND mehrmals mit dem Schauspieler Gerry Wolff zusammen. Dabei entstanden 2 Fernsehproduktionen und eine Theaterinszenierung am Berliner „Theater im Palast“. Von 1992 bis 95 wirkte die Gruppe bei der erfolgreichen Inszenierung von „Ghetto“ und 1994/95 bei „Schneider und Schuster“ (beide von Joshua Sobol) am Berliner „Maxim-Gorki Theater“ mit.

Die Gruppe konzertierte auf vielen nationalen und internationalen Festivals z.B. in Toronto auf dem größten Klezmer-Festival der Welt, unlängst auch in Südamerika, Lissabon, Istanbul und Brüssel und wurde in einem ausverkauften Konzert am New Yorker Broadway gefeiert. Das englische Magazin Classic CD (Heft 2/2000) führte die 1996er AUFWIND CD "Awek di junge jorn" unter den Top 12 Klezmer CDs, der Preis der deutschen Schallplattenkritik hatte die CD auf Ihrer Bewertungsliste.

Neben zahlreichen Konzerten im Inland gastierte die Gruppe in folgenden Ländern: Israel, USA, Kanada, Polen, Frankreich, Portugal, Argentinien, Chile, der Türkei, Belgien, Italien, der Slowakei und den Niederlanden.

Außerhalb des Schwerpunktes bei AUFWIND arbeiten die Gruppenmitglieder in anderen Musik- und Theaterprojekten, sind gefragte Studiomusiker und organisieren Konzerte und Festivals.

Aufwind MySpace

Aufwinds Website

Sonntag, 14. Dezember 2008

Chorprojekt Shosholoza


















SHOSHOLOZA
ist ein offenes CHORPROJEKT und wurde im März 1989 gegründet.

SHOSHOLOZA ist XHOSA und heißt "Vorwärts! Voran!".

SHOSHOLOZA, das sind etwa 40 Frauen und Männer aus Delmenhorst, Oldenburg, Hude und Bremen, die 1989 begannen, südafrikanische Widerstands- und Freiheitslieder in den Sprachen der Völker Südafrikas, z.B. der Zulu, Xhosa und Sotho sowie Lieder der Völker Namibias zu singen.
Die Lieder wurden anfangs von dem schwarzen Südafrikaner JAMES MADHLOPE PHILLIPS (gestorben 1987), von den SWAPO-CHÖREN hier in Deutschland und vom holländischen CASA-KOOR (Culture For Another South Africa) vermittelt. Inzwischen sind auch etliche Lieder aus dem täglichen Leben in der Post-Apartheid-Ära dazugekommen. Regelmäßig finden Workshops mit z.T. namhaften (zumeist südafrikanischen) Künstlern statt, um das Repertoire zu erweitern.

Shosholoza habe ich über Robert Böse, einen meiner Jazzfreunde, kennengelernt, der mir die vom Chor betreute Gruppe Bayede Music Group aus Natal, Südafrika für das Festival vermittelt hat. Dieser Chor zählt zu den Besten seiner Art in Deutschland. Sogar Nelson Mandela hat mit Ihnen gesungen:

Im Mai 1996 sang SHOSHOLOZA für Nelson Mandela bei dessen Deutschlandbesuch in Bonn. Während der CHOR die Freiheitslieder aus seiner Heimat sang, tanzte und sang Mandela mit. Er dankte dem Chor in einer kleinen Ansprache für die jahrelange Unterstützung und Solidarität. Das war für alle SHOSHOLOZAs ein sehr bewegender Moment und sicherlich auch einer der Höhepunkte seit Bestehen des Chorprojektes.

Mehr Infos zu dem Chor unter

http://www.shosholoza.de

Samstag, 13. Dezember 2008

Bayede Music Group - aus Vryheid, KwaZulu-Natal

Als Robert Böse mir diese Projekt für Jazz Folk & Bike 2009 vorstellte, war ich gleich sehr begeistert: ich denke, dass es wunderbar in die Barrier St. Bartholomäuskirche passt und es ein großes Publkumsinteresse für diese energiegeladenen Sänger und Tänzer aus Natal geben wird.

Shosholoza, ein Chor aus dem Raum Oldenburg - Bremen, der aus der Anti-Apartheidbewegung entstanden ist, hat sie bereits einmal, im Jahre 2005, unter der Schirmherrschaft von Henning Scherff nach Deutschland eingeladen und überwiegend in Kirchen auftreten lassen. Das Video, dass mir vorliegt, hat mich restlos überzeugt.
Bayede
Um zum Webalbum zu gelangen, bitte auf das Bild klicken

Die Bayede Music Group besteht aus Sängerinnen und Sängern im Alter von 16 bis 26 Jahren, deren Heimat die „Township“ eMondlo nahe der Stadt Vryheid in der südafrikanischen Provinz KwaZulu/Natal ist. Mit ihrem künstlerischen Engagement bewirken sie eine Auseinandersetzung mit den brennendsten Problemen in Südafrika: HIV/Aids, Drogenmissbrauch und Gewalt.

Sie singen und tanzen ihre selbst komponierten und choreographierten Lieder nach südafrikanischer Tradition. Auf diesem Weg weisen sie ihr Publikum in Schulen und in der weiteren Öffentlichkeit auf die Vielfältigkeit des südafrikanischen kulturellen Erbes hin. Sie motivieren zu Selbstbewusstsein und sozialem Engagement und ermutigen zu einem Verhalten, das Versöhnung und Frieden im Lande fördert.

Auf diesem Hintergrund arbeitet der Chor häufig mit Menschen zusammen, die am Rande der Gesellschaft stehen, Waisen, Arbeitslosen und HIV/Aids-Infizierten bzw. –Erkrankten.
Die Bayede Music Group hat bereits beachtliche Anerkennung und Preise bei musikalischen Wettbewerben gewonnen, sowohl auf lokaler und als auch auf regionaler Ebene.

Das Chorprojekt Shosholoza besteht aus etwa 45 Frauen und Männern aus dem Raum Oldenburg-Bremen. Der Chor sang anfangs Widerstands- und Freiheitslieder in den Sprachen der schwarzen Bevölkerung des südlichen Afrikas, um damit seine Solidarität mit deren „Kampf gegen die Apartheid“ auszudrücken. Zum Repertoire hinzugekommen sind in den letzten Jahren Lieder, die sich mit aktuellen Themen der Post-Apartheid-Ära wie Aussöhnung und HIV/Aids auseinandersetzen.

Shosholoza unterstützt mit den Einnahmen aus Konzerten, CD-Verkäufen und Spendensammlungen direkt mehrere sozio-kulturelle Projekte in Südafrika, die vorrangig auf dem Gebiet der Prävention und Aufklärung zu den Themen Gewalt und HIV/Aids tätig sind. Die Projekte wurden im Rahmen zweier Chorreisen nach Südafrika besucht und Fördergelder persönlich überbracht.

Der Chor hat sich zur Aufgabe gemacht, bei seinen Konzerten - neben dem Singen der Lieder - über diese Projekte und die geschichtlichen Zusammenhänge sowie die aktuelle Situation in Südafrika zu informieren.

Bayede bei Shosholoza
The Bayede Music Project

Freitag, 12. Dezember 2008

Hafennacht eV - Meer Lieder reloaded












Hafennacht in Hamburg und auf Föhr


Zufälle machen das Leben erst interessant. Nach der begeisternden Lektüre des Romans von Carsten Jensen "Wir Ertrunkenen" (siehe Buchbesprechung) erhielt ich Post von der Hamburger Gruppe Hafennacht eV. Sie spielen Seemannslieder mal ganz anders. Mir gefällt's. Ob wir sie jedoch bei jf&b oder JFK unterbringen können, kann ich noch nicht sagen. Vielleicht hat ja jemand eine Meinung?

www.hafennacht-ev.de

Montag, 8. Dezember 2008

Carsten Jensen - Wir Ertrunkenen


Heute mal was Anderes: Der Roman von Carsten Jensen ist eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Spannend geschrieben, voller skurriler Geschichten und vor allem voller Witzund Lebensweisheit, ohne dass es irgendwo trieft.

Alles beginnt im Jahr 1848, als der Seemann Laurids Madsen aus Marstal in den Himmel fliegt und unversehrt wieder zur Erde zurückkehrt. Der Tod hat ihn noch nicht gewollt. Später wird er sagen, seine Stiefel seien zu schwer für ein Leben da oben gewesen. Seither ist Laurids eigenartig, und irgendwann verschwindet er auf den Weltmeeren. Seine Stiefel bleiben zurück, bis sein Sohn Albert sie anzieht. Er macht sich auf den Weg in die Südsee, um seinen Vater zu suchen. Mit dem Schrumpfkopf von James Cook und dem Geheimnis der Geldvermehrung kehrt er als Reeder zurück in seine Heimatstadt. Er weiß, dass im neuen Jahrhundert die Zukunft in den Frachträumen der großen Segelschiffe liegt. Von Marstal aus sollen noch mehr Schiffe in See stechen. Doch Albert hat nicht mit den Frauen gerechnet. Sie hassen Sie hassen das Meer, das ihnen ihre Männer und Söhne genommen hat und immer wieder nimmt. Eine von ihnen nimmt den Kampf auf.

Samstag, 6. Dezember 2008

Ramón Valle Trio - No E s c a p e


"We are working on a new route into Cuban jazz, which is not 100% typical Cuban, but sounds 100% like ourselves. I don't want to follow the standerd definition of Latin Jazz which everyone knows, and immediately makes one think of hot congas. I don't want to go that route."

Es ist eigenständiger, quirliger und ausdrucksstarker Mainstream-Jazz eines spielfreudigen Pianotrios, das mir von Uli Fild zugeschickt wurde (Act9424-2, No Escape)

Eine ausführliche Biographie des Kubaners Ramón Valle ist auf seiner Hompage zu finden:
Ramón Valle
Ramon Walle auf Wikipedia
MySpace

Julia Hülsmann Trio - Das Ende eines Sommers?

Uli Fild schickt mir gerade ein Paket mit aktuellen Angeboten: Julia Hülsmann ist unterwegs mit ihrer wunderschönen neuen CD "The End of a Summer". Ruhig, entspannt, melodiös, so als sollte der Sommer eben doch nie enden und als ob wir noch alle Zeit der Welt hätten. Schön!

ECM-2079

Julia Hülsmann Trio

(Julia Hülsmann, Marc Muellbauer, Heinrich Köbberling)

Das Trio um die Berliner Pianistin Julia Hülsmann fand sich 1997 zum ersten Mal zusammen. Das Repertoire, das anfangs noch mit Standards gemischt war, ist inzwischen fast ausschließlich aus der Feder der Pianistin.

"Bei der Musik, die ich schreibe, geht es um eine Melodie. Ganz profan."

So einfach erklärt die Pianistin Julia Hülsmann ihre Vorstellung von Jazz. Doch die Wirklichkeit ist viel komplexer, ist ein Spiel mit Referenzen, Klangfarben und -traditionen sowie die Auseinandersetzung mit europäischer Klassik und amerikanischem Jazz. Trotzdem darf die Komplexität der Gedanken die Eingängigkeit der Klänge nie erdrücken. Und so ist am Anfang und Ende doch alles ganz einfach. (Zitty, Berlin)


Im Januar 2000 veröffentlichte das Trio die Debut-CD, damals noch mit dem
Schlagzeuger Rainer Winch.

Hülsmann-Muellbauer-Winch "Trio"
(BIT-Musikverlag Berlin / JazzHausMusikNr.11218)
www.bit-musikverlag.de
www.jazzhausmusik.de

Die Musiker:
Marc Muellbauer, Kontrabaß,
spielte mit Tony Lakatos, Wilson De Oliviera, Lynne Arriale, Judy Niemack,Jerry Granelli, Paul Kuhn, Gitte Henning, dem polnischen Jazzsänger Marek Balata, Jean-Francois Prins, Rolf von Nordenskjöld u.v.a.. Er spielte 3 Jahre beim Ensemble für Neue Musik "United Berlin" und leitet seit 2002 seine neunköpfige Band Kaleidoscope.

Heinrich Köbberling, drums,spielt mit Ernie Watts, Aki Takase, ...

Julia Hülsmanns Homepage

MySpace

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Norbert Stein - Pata Generators















Ein Urgestein der deutschen Jazzszene: Norbert Stein beeindruckt seit Jahren durch seine eigensinnige Pata Music. Die Pata Generators sind mit 3 Bläsern eine kraftvoll aufspielende Combo mit unheimlichen Drive.

Die neue CD: Direct Speech

Norbert Stein - tenor saxophone
Michael Heupel - flutes
Matthias Muche - trombone
Sebastian Gramss - double bass
Christoph Haberer - drums

17. April 2010, 20 Uhr, Konzertsaal der Kreissparkasse Syke – Norbert Steins Pata Generators

Auf der Basis der Jazzimprovisation

1986 gründete er das Label PATA MUSIC um die Musik der vielfältigen Pata-Ensembles unabhängig zu veröffentlichen: Pata Generators, Pata Masters, Pata Orchestra, Pata Horns, Pata Trio and Pata Blue Chip.
Zahlreiche Konzertreisen führten ihn – neben vielen Ländern Europas – unter anderem nach USA, Brasilien, Afrika, Australien, Singapur und Indonesien. Einige der dabei entstandenen musikalischen Begegnungen (in Kooperation mit dem Goethe-Institut) sind als CDs auf dem PATA MUSIC Label veröffentlicht.
Als Komponist spricht Norbert Stein von „inszenierten Räumen“, die er in seinen Kompositionen schafft, d.h. er gibt einzelnen Instrumentalisten Stimmungen vor, innerhalb derer sie sich dann solistisch frei bewegen können. Wirklich bis ins Detail durcharrangiert sind die wenigsten Passagen seiner Stücke, so dass viel Spielraum für Spontanität und wahre Interaktivität bleibt.
Mit einem außergewöhnlich reichhaltigen Potential an Ausdrucksmöglichkeiten führt Norbert Stein seine Ensemblearbeit fort und zeichnet mit den hochkarätig besetzten Pata Generators ein farbenprächtiges Bild der Welt.
In der Vielfalt liegt der Reiz der Pata Musik. Sie bekennt sich lustvoll zu ihren Wurzeln in der reichen europäischen Musiktradition und gewinnt ihr überraschende Seiten ab.
Sie steckt voller Überraschungen und Wendungen, gibt sich offen für allerlei Einflüsse, reißt die Grenzen zwischen scheinbar widerstrebenden Idiomen ein – und braut daraus, ausgehend von der Basis der Jazzimprovisation, etwas Neues, Erregendes.
Pata Generators vereinigen den Farbenreichtum und die Fülle orchestraler Arrangements mit der Dichte und den intimen Expressionen eines Kammerensembles. Bilderreiche Pata-Kompositionen und energievolle Rhythmen eröffnen Räume für ausdrucksstarke Solisten und das Abenteuer Aktuelle Musik.



PATA GENERATORS
MySpace
www.jfk-syke.de

SOFT MACHINE


Soft Machine - Still Well and Alive!

Die Kultband ist immer wieder mal in den Schlagzeilen. Gerade wurde ich von einem Agenten gefragt, ob wir in Syke interessiert seien. Ja, sind wir!

Mehr info als diese Myspaceseite habe ich jedoch nicht. Sie macht auf jeden Fall neugierig.

HUGH HOPPER electric bass
JOHN ETHERIDGE electric guitar
THEO TRAVIS tenor & soprano sax, flute
JOHN MARSHALL drums, percussion

Roberto Testini - italienischer Sänger und Gitarrist




Roberto Testini was born in Milano Italy in 1962, he was given his first guitar at the age of 15 by his father and he already played pro by the end of the 70s.

He attended a jazz laboratory directed by Ivo Meletti and achieved a graduation in Jazz Orchestra Direction with the supervision of Maestro Filippo Daccò.

Guitarist and singer, he has always followed his great musical passion for blues and rock latino.

He has been performing up and down Italy and Europe, first as side-man and later as the band leader of Caffè Espresso.

In the middle of the 80s he started his collaborations, on tour and as a recording artist, with american artists such as: Luther Allison, Oliver Sain, Walter Liniger, Teddy Riley, Willie Little Littlefield, Jimmy Witherspoon, Barbara Carr, Buddy Miles, Walter Wolfman Washington, Janice Harrington, Earl Conway, Lillian Bouttè, Ronnie Jones, Arthur Miles, Nathaniel Peterson …

Also worth mentioning are the collaborations with the following italian artists: Fabio Treves, Aida Cooper, Paolo Rossi, Vince Tempera …

He has also had jam sessions with famous musicians like: Jeff Healy, Slash, Alex Britti, Carlos Santana, Sister Sledge, Romano Mussolini, Bernardo Lanzetti …

He hosted "Non Blues Ultra", the first italian television programme entirely dedicated to the blues, created and produced by himself together with the director Dario Barezzi. Actor in a sit-com for a commercial spot broadcasted on RAI.

He also took part in the production of the musical "Dance Train" and he has written and produced his own musical entitled "Last Call".

Author of commercial jingles, documentary sound tracks, theatre acts and movies; worth mentioning is the long form footage "the man on the moon", produced by Mondadori, realized in collaboration with the drummer Enrico Ferraresi.

"a special thanks goes to all the musicians that helped me out through all these years and also will continue to do so in the future, without whom I wouldn’t be the one I am now".

"a special thanks goes to my friend Pinella, who first called me "ROO" (to be read with the Italian pronunciation with one O) a distinct artistic name I am really proud of.

Video bei Myspace

Kölner Saxophon Mafia


Ende der 70'er, als es noch etwas ganz Exotisches war, buchten wir die Mafioso aus Köln das erste Mal im Jazzclub Alluvium in Oldenburg. Schon damals verblüfften sie mit ihrer Show, in dem sie de ganzen Keller zur Bühne machten und zeigten, dass Musik überall gemacht werden kann. Seitdem haben sie sich in ganz Europa einen Namen gemacht und sind wohl jedem Jazzer mal über den Weg gelaufen. Es gibt sie immer noch!
ddd
Die aktuelle CD präsentiert sie mit außergewöhnlicher Musik zusammen mit der Sängerin MELODIE BROCHIER:
Die KÖLNER SAXOPHON MAFIA wildert mit ihrem neuesten Programm in artfremden Gefilden:
"NUR NICHT AUS LIEBE WEINEN" heißt das Werk, in dem Operetten und genre-verwandte Musikstücke wie u.a. "immer nur lächeln", "im Salzkammergut", "niemand liebt dich so wie ich", "was kann der Sigismund dafür" oder "die Christel von der Post" durch die berühmt-berüchtigte KSM-Mühle gedreht, sprich re-komponiert und -interpretiert werden. Dabei entsteigen scheinbar antiquierte Gassenhauer dem hinreichend bekannten Mafia- Jungbrunnenbad und erblicken - neu eingekleidet - das Licht der Welt aus einer völlig neuen Perspektive.
In diesem Zusammenhang präsentiert die SAXOPHON MAFIA die außergewöhnliche französische Multi-Künstlerin MELODIE BROCHIER, die diese Musik in unvergleichlich individueller Weise gesanglich interpretiert.

Website der Kölner Saxophonmafia

Dienstag, 2. Dezember 2008

Henning Schmiedt - Peter Dahm - Orgel / Saxophon












Seit einigen Jahren stehe ich im Gespräch mit Peter Dahm, einem Bremer Saxophonisten (u.a. Klezgoyim). Er spielt sporadisch mit dem Berliner Pianisten Henning Schmiedt, der auch durch seine Arbeit mit Mikis Theodorakis einem breiteren Publikum bekannt worden ist.

Henning und Peter werden mit ihrem Orgel-Saxophon Duo die Traditon des Festivals für solche intimen Interaktionen zwischen Register und Klappen fortsetzen. Was wäre besser dafür geignet als die St. Bartholomäuskirche in Barrien?

Henning Schmiedt wurde 1965 in Schlema/Sachsen geboren.

Er musizierte, arrangierte und produzierte für viele internationale Künstler wie Mikis Theodorakis, Maria Farantaouri, Jocelyn B. Smith, Zülfü Livaneli, Wu Wei, Georgeos Theodorakis, Sema, Lauren Newton, Maria Del Mar Bonet, Milva, Dimitra Galani, Al di Meola, Petros Pandis.

Rege Konzert-Tätigkeit in Europa, Amerika, Asien, Australien mit Musik im Grenzbereich zwischen Jazz, Welt- und Contemporary music… In jüngerer Zeit schrieb er Kammermusik und Vokal-Musik (Requiem), Werke für Film und Theater und veröffentlichte Solo-Piano CDs.


Peter Dahm bei MySpace
Henning Schmiedts Homepage

Montag, 1. Dezember 2008

Tineke Postma - holländische Jazzsaxophonisitin


Tineke hat mich angeschrieben und auf ihr Progaramm aufmerksam gemacht. Es lohnt sich, mal reinzuhören.



Tineke Postma's third album “A journey that matters” is launched in June 2007, to coincide with the introduction of the new jazz label Foreign Media Jazz Records. The new CD will be available in Japan on July 25th and on September 9th in the United States, followed by other European countries in the autumn. Her colleague and close friend, the drummer Terri Lyne Carrington (known for her work with Herbie Hancock, Wayne Shorter, Santana, Stan Getz and David Sanborn) will also be amongst those joining in this 'journey'. The album co-features some of the best musicians on the dutch jazz scene including pianists Rob van Bavel, Marc van Roon, Randal Corsen, bassplayer Frans van der Hoeven and guitarist Edoardo Righini.

In June 2003, saxophonist and composer Tineke Postma graduated with honours from the Amsterdam Conservatory with a masters degree , where she also now teaches. She was awarded two scholarships to study at the Manhattan School of Music in New York, where she studied with Dick Oatts, David Liebman and Chris Potter.

Tineke has won awards which include the international “Sisters In Jazz All Star Award”, the Singer Laren Jazz Award and the Heijmans Award. In 2006, she received the much coveted and prestigious “MIDEM International Jazz Revelation of the Year 2006” award during a French national TV gala broadcast ”Victoires du Jazz”.Her first album ”First Avenue” was well received both nationally and internationally. It wasn't long before the second album ”For the Rhythm” featuring Terri Lyne Carrington on drums was in the top 20 in the Jazz Week Airplay Chart in the USA where it remained for 3 weeks. It was featured on the play list of more than 250 radio stations in the USA.

In November 2005 Tineke went on tour in the USA with the “Billie and Me” program including artists like Terri Lyne Carrington, James Genus, Dianne Reeves and Nancy Wilson. The tour was high lighted by a sold out performance at Carnegie Hall in New York. In November 2005 a selection from her DVD "Live in Amsterdam” which is also available in the USA (in co production with the NPS and supported by among others the Buma Cultuur foundation) was recorded in the BIMHUIS jazz club and broadcasted on Dutch national television. This DVD is available in the United States. There were also concerts in Italy, France and Germany and a tour in Japan. Several concerts are planned for this year at major festivals including those in Belgium (Middelheim Festival), France, Germany, Italy, Japan and Holland (North Sea Jazz).

Tineke auf Myspace

AHOAR- irakische Weltmusik













Der Text ist von der Homepage der Gruppe


AHOAR nennt man das Sumpfland im südlichen Irak, im gemeinsamen Delta von Euphrat und Tigris. So wie im Delta fruchtbarer Boden, entsteht hier aus dem Zusammenfluss klassischer irakischer Maqam-Musik und westlicher Jazz-Klänge eine Musik, die durch die Selbstverständlichkeit überrascht, mit der die vier Musiker zueinander finden.

AHOAR ist eine Neuformation zweier irakischer Konzertmusiker, eines belgischen Jazzpianisten und eines Jazzkontrabassisten aus Deutschland. Die vier wagen mit diesem Projekt ein einzigartiges Experiment, indem sie zwei sehr unterschiedliche Musikstile miteinander verbinden und sich auf musikalisches Neuland begeben.

Die klassische irakische Maqam-Musik ist eine uralte überlieferte Gesangsform, deren fest gefügte Strukturen sich in den letzten Jahrhunderten kaum verändert haben.

Maqam ist die Kunst der Melodie, die sich aus einer Folge diverser festgelegter Tetrachorde (Vierer-Tonfolgen) zusammensetzt. In ihrer ursprünglichen Form gibt es keine Harmonien; sie erhält ihren Glanz allein durch die Versiertheit des Sängers und der Instrumentalisten.

AHOAR kombiniert die Maqam-Musik mit lyrischen Jazzklängen und verleiht ihr einen harmonischen Kontext. So entsteht aus der Verbindung zweier sehr gegensätzlicher Musikformen eine neue, eigene Form. Die Intensität dieser entstehenden Musik berührt. Sie besticht durch die seltsame Verbindung uralter Rhythmen und inspirierender Kreativität in der melodischen und harmonischen Improvisation.

Schlichtheit, Expressivität und ein ausgeprägtes Gefühl für Stil und Authentizität garantieren ein ansprechendes musikalisches Ereignis.

Klangbeispiele als mp3 Dateien findet ihr hier:

http://www.ahoar.de