Sonntag, 29. April 2012

Manfred Bründl erhält den SWR-Jazz Preis 2012

Auf der Jazzahead traf ich Peter Cronemeyer, der mir den Bassisten Manfred Bründl empfahl. Gerade hab ich dessen Hommage "Tip of the Tongue" an Peter Trunk, den großen deutschen Bassisten gehört. Er war mir bis dato nicht bekannt. Eine wunderbare CD. (Laika Records). Hier die Information von Laika-Records, die zeigt, was ich da alles verpasst habe.

Manfred Bründl studierte ab 1980 an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste Graz ein kombiniertes Studium der klassischen und der Jazzmusik. Zur Zeit seines Abschlusses 1985 war er der erste staatliche anerkannte und diplomierte Jazz- und Klassikbassist Europas. Zwischen 1983 und 1985 war er Mitglied des Quartetts von Heinz Sauer; anschließend arbeitete er mit Walter Norris, Gabriele Hasler, aber auch mit Albert Mangelsdorff, Charlie Mariano, Ack van Rooyen, Christof Lauer und Dave Liebman sowie mit zahlreichen Musikern der österreichischen Szene wie Fritz Pauer, Harry Pepl, Leo Wright, oder Erich Kleinschuster. Bründl leitet seit 1987 eigene Gruppen, zunächst „Brüma“ mit Matthias Schubert, Bob Degen und Janusz Stefanski. In seiner Gruppe „Basslab“ spielte er mit Schubert, Simon Nabatov und Barry Altschul das Album „Live“ (1992) ein. Er war im Auftrag des Goethe-Instituts auf Tourneen in Afrika, Asien, Kanada und Lateinamerika. Außerdem unterhielt er ein Trio mit Tomasz Stanko und Michael Riessler bzw. Wollie Kaiser. 1995 gründete er das Hessische Art Ensemble Wiesbaden, das den Übergang zur Neuen Musik auslotete und Bründls Zyklus „Fablichtklänge“ aufführte. Ebenfalls 1995 erhielt Manfred Bründl den „Jazzpreis“ der Stadt Frankfurt am Main. Die CD „respect“ seiner aktuellen Gruppe Silent Bass mit Hugo Read, Achim Kaufmann und Jo Thönes wurde 2006 für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert. 2008 wurde sein Album "Crosshatched" (bestes deutsches Jazz-Album des Sendejahres 2008, DLF) veröffentlicht.
Das neue Album:
Das sinnbildlich betitelte aktuelle Programm und neue Album „Tip Of The Tongue“ dreht sich um das kreative Erbe von Peter Trunk – quasi wider das Vergessen. Der Bassist Peter Trunk, war von den späten 50-er Jahren bis zu seinem tödlichen Unfall - er starb bei einem Autounfall in der Silvesternacht 1973 - einer der maßgeblichen Jazzmusiker der internationalen Jazzszene.
In der Sicht des Jazzproduzenten und -kritikers Joachim Ernst Berendt war Peter Trunk „der beste Bassist des deutschen Jazz. Das blieb er sein Leben lang.“ Der Pianist, Publizist und Musikredakteur Michael Naura hält ihn sogar für einen der größten Bassisten aller Zeiten: „Die großen Bassisten - ich denke da an Jimmy Blanton, Ray Brown, Scott LaFaro und Peter Trunk - waren und sind in erster Linie weniger Solisten, als integrierende Figuren, die Gefühle der Geborgenheit vermitteln.

Donnerstag, 26. April 2012

die.hammerling spielt im Polizeiruf 110


Pressemitteilung Jazz Folk & Bike Syke: Anbei erhalten Sie eine Pressemitteilung der Gruppe die.hammerling, die am 2.6.2012 um 17 Uhr bei uns auftreten wird.

Unter Leitung des Komponisten Hans Wiedemann  hat die.hammerling   Anfang Februar 2012 die Musik eingespielt für diesen außergewöhnlichen Film. Tonmeister: Rainer Lux

Vor 2 Tagen sahen wir zusammen mit dem Regisseur Hans Steinbichler, Schauspieler/innen und vielen an der Produktion beteiligten Menschen die Voraufführung im Saal des Gasthauses Maurer zu Grainbach am Samerberg, einem der Drehorte, allesamt in dieser Region. 

Ein Dankeschön an die Samerberger für die Unterstützung der Dreharbeiten in vielerlei Hinsicht!

Schalten Sie ein, es lohnt sich - rundum!!

ARD  Sonntag 29. 04. 2012,  20.15 Uhr  Polizeiruf 110    "Schuld"    Regie: Hans Steinbichler

Weitere Termine und Neuigkeiten unter  www.hammerling.info  und  www.michaela-dietl.de
--
die.hammerling
c/o Erwin Rehling                              
Eichberg 1
D - 83567 Unterreit

Tel +49 - (0)8073 - 914 69 67          
erwinrehling@web.de
www.hammerling.info
www.michaela-dietl.de

www.moerderisches-bayern.de
www.dienstleistungsorchester.de

Montag, 9. April 2012

Stargast bei Jf&B Syke am 3.6.2012: Barbara Dennerlein


Von Ulf Kaack, Kreiszeitung

MÜNCHEN. Sie ist einer der ganz großen Stars in der internationalen Jazz-Szene und gilt in diesem Genre als Deutschlands Exportschlager-Nummer Eins: Barbara Dennerlein. An ihrem Instrument, der Hammond-Orgel, gilt sie als eine klangzaubernde Virtuosin und hervorragende Komponistin. Seit rund zehn Jahren brilliert die 47-Jährige auch an der Kirchenorgel. Sie hat reihenweise renommierte Preise bekommen, mehr als 25 Alben veröffentlicht und spielt im Schnitt 100 Konzerte im Jahr. Dabei kennt Barbara Dennerlein keinerlei Grenzen: Swing und Bebop, Blues, Soul, Latin, Funk sowie Klassik – ihre Musik ist ein sich ständig wandelnder Fluss.

Sie entstammen der Generation, in der Abba, Bonney M., Pink Floyd und AC/DC populär waren. Wie kommt man in jungen Jahren ausgerechnet zum Jazz?
In meinem Elternhaus wurde viel Jazz gehört. Das hat mich sicher beeinflusst, obwohl ich mich erst bewusst mit dieser Musik beschäftigte als ich Orgel lernte. Mein Vater hatte diverse Orgelplatten an die ich mich noch gut erinnere. Er liebte und liebt natürlich immer noch Hammond-Orgel und freut sich daher heute sehr über mein Spiel. Er war es auch, der mich ermunterte, mich weiter mit der Pfeifenorgel zu beschäftigen.

International gelten Sie als die Stilikone an der Orgel, einem Instrument mit einem eher biederen Image und dem Sound der 70er-Jahre. Was fasziniert sie an diesem klangproduzierenden Möbelstück?
Die elektromagnetische Hammond-Orgel fasziniert mich, seit ich sie das erste Mal gehört habe. Es ist ein Klang, der berührt, er ist so menschlich. Kein Ton ist wie der andere, das ist wie eine Stimme und man kann wirklich alles ausdrücken auf diesem Instrument, das eine unglaubliche Klangvielfalt bietet.

Innovativ an diesem Instrument waren in den 70er-Jahren Musiker wie Rick Wakeman und Keith Emerson, die innerhalb der progressiven Rockmusik Synergien mit Klassik und Jazz schufen. Hat Sie diese Strömung beeinflusst?
Man wird sicher durch alles beeinflusst, was man hört und gut findet. Da ich mich aber bereits in den 70er Jahren (ich begann 1975 Orgel zu lernen) hauptsächlich für den Jazz interessierte, haben mich diese Synergien nur bedingt beeinflusst. Ich gehe heute auch ganz anders mit der Verbindung von Jazz und Klassik um.

Mit „Spiritual Movement No. 1“ haben Sie 2002 Ihr erstes Jazz-Album an einer Kirchenorgel eingespielt. Warum der Exkurs zur sakralen Pfeifenorgel?
Die Klangvielfalt und auch das unglaubliche Klangvolumen einer Pfeifenorgel in der Kirche ist etwas ganz Besonderes. Es ist, wie wenn den Klangkörper eines Orchesters zur Verfügung hat. Hinzu kommt die spezielle Atmosphäre in der Kirche oder im Konzertsaal generell, der es dem Publikum erlaubt, ganz in die Musik einzutauchen und ein besonders intensives Musikerlebnis zu erfahren. In der Kirche ist man viel mehr bei sich und beim Vortrag als bei einem normalen Konzert. Die Spiritualität des Raumes überträgt sich auf das Publikum und so kann es sich ganz auf die Musik und die damit verbundenen Empfindungen konzentrieren.

Was reizt Sie an diesem Instrument?
Kirchenorgel hat mich schon immer interessiert. Und als mich 1994 der Veranstalter der Würzburger Bachtage fragte, ob ich ein Konzert mit Jazz an der Konzertorgel geben würde, sagte ich spontan zu und beschäftigte mich fortan mit diesen Instrumenten. Inzwischen habe ich weltweit bestimmt an 150 Kirchen- und Konzertorgeln konzertiert und viele Erfahrungen gesammelt. Es gibt große Unterschiede zwischen Hammond und Kirchenorgeln. Die Pedalklaviaturen der Kirchenorgel sind viel weiter auseinander, haben keinen Nachklang, generell ist dieses Instrument in der Reaktion viel langsamer als die Hammond. Zudem benötigt man viel mehr Kraft für die Tastaturen, oft auch zum Registrieren - wobei moderne Computersetzeranlagen dies sehr komfortabel machen und man durch das Abspeichern von Registrierungen große Klangwechsel beim Konzert alleine sehr einfach vornehmen kann. Die Klänge (Register) der jeweiligen Pfeifenorgel ist natürlich völlig anders als die der Hammond. Ich fühle mich an der Kirchenorgel oft wie ein Arrangeur, der für ein großes philharmonisches Orchester schreiben darf.


Pro Jahr spielen Sie diverse Konzerte an der Kirchenorgel. Alle Instrumente sind unterschiedlich in ihrer Größe, ihrem Alter und in ihrer Bespielbarkeit. Wie stellen Sie sich darauf ein?
Ich bin in der Regel am Vortag bereits an der Orgel, um die Klangmöglichkeiten und Eigenheiten des jeweiligen Instrumentes kennenzulernen und die Registrierungen vorzubereiten. Sobald ich die Orgel kennenlernen konnte, entscheide ich, bei welchem Programm ich meine Vorstellungen am besten umsetzen kann. Ich bin immer wieder von dem grandiosen Klang der echten Pfeifen fasziniert.

Sie entwerfen Ihre Konzerte praktisch für jedes Konzert individuell?
Genau so ist es. So kann ich mich exakt auf das Instrument und die Akustik einstellen und das Maximale herausholen.
Mein Repertoire komponiere ich speziell für die Kirchenorgel. Hin und wieder gibt es Kompositionen, die ich sowohl auf Hammond- als auch auf Kirchenorgel spiele. Diese werden jeweils unterschiedlich arrangiert. Ich versuche im Prinzip ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zu präsentieren, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei ist und ich freue mich, wenn nicht nur Jazzfans den Weg in die Kirche finden.

Aktuell arbeiten Sie an Ihrem dritten Album, das allein an der Kirchenorgel intoniert wird. Was erwartet den Hörer?
Die CD „Spiritual Movement No.3“ wird im voraussichtlich im Mai dieses Jahres erscheinen und ist bereits fertig gemischt und gemastert. Die CD präsentiert ein einzigartiges Konzertereignis, das an einer sehr schönen Rieger Orgel  im Duo mit einem Gitarristen aufgenommen wurde. Die Klangkombination Gitarre und Kirchenorgel sowie einige Synthesizerklänge ist sehr spannend und man spürt, dass wir uns gegenseitig – angestachelt durch ein begeistertes Publikum – inspirierten und etwas Einzigartiges schaffen konnten.

Welchen Stellenwert nehmen Improvisationen bei Ihren Konzerten ein?
Meine Musik lebt natürlich vor allem von der Improvisation - quasi ein Komponieren im Konzert. Die Stücke haben ausgearbeitete, festgeschriebene Passagen und erlauben gleichzeitig viel Freiheiten für die Improvisation.

Was bedeutet Ihnen mehr - die Arbeit im Studio oder in den Konzertsälen, Clubs und Kirchen?
Am Schönsten ist die Abwechslung. Die Intimität von Clubs, die gespannte Konzentration in großen Konzertsälen, das Versinken in die Musik in den Kirchen und das kreative Arbeiten im Studio.

Gibt es Musiker, die für Sie stilprägend sind?
Ich liebe großartige Musiker, die keine Kompromisse machen und kreativ sind. Friedrich Gulda war so ein Künstler. Die Zusammenarbeit mit ihm hat mich gefordert, inspiriert und mir gleichzeitig eine große Bestätigung gegeben. Konkrete Vorbilder hatte ich allerdings nie, denn ich versuchte von Anfang an, meine Fähigkeiten so weiter zu entwickeln, dass ich das spielen konnte, was ich in mir spürte und hörte.
Sie haben den Ruf, absolut präzise und gleichzeitig ausgesprochen kreativ und stilübergreifend zu arbeiten. Wie lassen sich diese beiden Eigenschaften miteinander vereinbaren?
Hervorragend. Der einzige Nachteil ist, dass ich es mit mir selber nicht leicht habe. Ich habe hohe Ansprüche an mich selbst, die es zu erfüllen geht. Doch wenn hinterher das Ergebnis stimmt, durchströmt mich ein großes Glücksgefühl, das ich allerdings nicht lange auskosten kann, da immer schon die nächste Herausforderung auf mich wartet.

Wie erklären Sie sich Ihre Reputation im Ausland?
Ich bin sehr dankbar, dass ich überall auf dieser Welt so wunderbare Fans habe. Mund zu Mund Propaganda und ein stetes Präsentsein ist nicht zu unterschätzen. Ich habe meinen eigenen Stil, meinen Sound, meine ganz eigene Auffassung und Spielweise sehr früh gefunden und kenne keinen Organisten, der so spielt. Offensichtlich gefällt meine Art zu spielen, die Präsentation, die Kompositionen - meine Musik eben - dem Publikum und ich liebe es dafür!

Auch optisch ist Ihr Spiel auf zwei Manualen und dem Fußpedal äußerst beeindruckend. Wie komplex und anstrengend sind diese Bewegungsabläufe?
Die Orgel wird nicht ohne Grund als „Königin der Instumente“ bezeichnet. Es ist das einzige Instrument, an dem man mit vier Gliedmaßen absolut unabhängig agieren muss. Zur rhythmischen Komponente kommt eben noch die harmonische und melodische hinzu. Eine meiner Stärken ist das Spiel auf dem Basspedal der Orgel, was leider von vielen Organisten der Jazz-, Rock-, Popszene total vernachlässigt wird. Für einen klassischen Organisten oder einen Kirchenorganisten wäre es beispielsweise undenkbar  die Orgel ohne Pedale zu spielen.  Es gehört einfach dazu, weil die Orgel meist mehrere Manuale und eine Pedalklaviatur hat - und das ist nicht zum Anschauen da, sondern soll gespielt werden. Ich fühle mich am wohlsten, wenn ich selbst die Bässe spiele, so hat der „Bassist“ das ideale Timing.  Das rhythmische Geflecht, das ich da errichte, ist mir wichtig, um entspannt darüber soliere zu können. Natürlich ist das körperlich sehr anstrengend und man muss sich schon fit halten.

Wie intensiv setzen Sie sich mit der Technik der Hammond B3 in Kombination mit den modernen digitalen Möglichkeiten auseinander?
Ich bin meines Wissens die erste (und bislang einzige) Organistin gewesen, die sich die alte Hammond B3 mit Midi-Technik hat ausrüsten lassen. Ich kann so einen selbst gesampelten Kontrabassklang auf dem Pedal spielen und gleichzeitig die Hammond-Orgel mit Synthesizersounds kombinieren. Dies gibt mir eine breitgefächerte Klangvielfalt, die vor allem für meine Solo Konzerte sehr spannend ist.

Erfolg ist für einen Künstler heute mehr denn je abhängig von einer intensiven Medienpräsenz. Gerade dort findet Jazz jedoch nur ganz am Rande statt. Wünschen Sie sich mehr Aufmerksamkeit, mehr Quote für Ihr Genre?
Ich würde mir wünschen, dass man vor allem jungen Leuten die Chance geben würde, mal „zufällig“ auf Jazzmusik im Radio oder Fernsehen zu stoßen. Mit Sendungen, die erst spät nachts ausgestrahlt werden, kann man nur die eingeschworenen Jazzfans locken, aber keine potentiellen neuen Fans.
Das Hauptproblem des Jazz ist sein Image. Die meisten „Nicht-Jazzfans“ setzen Jazz gleichbedeutend mit nur Dixie oder Free Jazz und wissen nicht, welch reichhaltige Palette an wunderbarer Musik es dazwischen noch gibt. Ich bin überzeugt davon, dass viel mehr Leute die Intensität und Kraft dieser Musik lieben würden, wenn sie sie nur einmal aufmerksam hören könnten.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Gefühlvolle Reise in die Welt der Musik Echoes of Swing

Von Dorit Schlemermeyer
Der Saal in der Syker Kreissparkasse war nahezu ausverkauft. Das Publikum reiste zeitweise zurück in die späten 50er-Jahre. Die Füße stillhalten - keine Chance. Die Gruppe Echoes of Swing gastierte in Syke und nahm ihre Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt des Swing. Lest weiter beim Weser-Kurier.

Sonntag, 19. Februar 2012

Flautango - Tango Duo mit Piano und Flöte

Dieser Text ist aus der Pressemappe der Gruppe selbst.

Flautango

“(…)Schon bei ihrem fulminanten Debut im Brauhauskeller des Bremer Theaters am Goetheplatz am 16. Oktober 2004 fesselte das junge Quartett mit seiner entstaubten Version des Tango argentino:
„Flautango“ zog die Zuhörer zwei Stunden lang in seinen Bann und fuhr dämonengleich in Tanzbeine…” (aus: Pressestimmen 2004)

Die pittoresken Melodien des lasziven Tanzes dunkler Kaschemmen und düsterer Hafenkneipen in Buenos Aires und Montevideo interpretierte zunächst die Flöte... ....bis Bandoneon und Violine sie ablösten, um von Einsamkeit, Melancholie, Leidenschaft und Betrug zu erzählen.

Flautango belebt die Rolle der Flöte von damals im regen Dialog mit dem Bandoneon von heute wieder: Efraín Oscher (Montevideo) an der Querflöte und Santiago Cimadevilla (Buenos Aires) am Bandoneon führen spielerisch-virtuos, dramatisch und ausdrucksstark durch die Palette der Emotionen des Tango.
Getragen durch Gustavo Lanzon (Buenos Aires) am Klavier und Martin Henkel (Bremen) am Kontrabaß zelebriert das junge Quartett vom Rio de la Plata den Klang der großen Tangoorchester Argentiniens.

„Volumen I" umfaßt traditionelle Tangos, Eigenkompositionen und Bearbeitungen von Werken, die nicht dem Tangorepertoire entstammen: In den späten 40er Jahren schuf Piazzolla für sein Orchester Arrangements von El Recodo und Tierra querida, welche Flautango in ihrer Interpretation weitgehend übernehmen. A fuego lento und Respons basieren auf Fassungen der jeweiligen Komponisten. Gustavo Lanzon komponierte und arrangierte Haydecita, Diana und Milonga Caliente. Die Milonga Taquito Militar interpretiert Flautango in Anlehnung an eine
Version des Maestro Alfredo Marcucci. Die Werke von Astor Piazzolla - Decaríssimo und Lo que vendrá - sind Adaptionen von Originalbearbeitungen Piazzollas. Mit Carmen, Der Hummelflug, Valses del Este und Alice in Wonderland gibt Flautango Melodien aus Klassik und Jazz im Gewand des Tango vom Rio de la Plata ein völlig neues
Gesicht.

Efrain Oscher
www.oscher.de
www.bolivarsoloists.com
www.nmcoberlin.com

Jessy Martens + Band - Rockröhre aus Hamburg

Hier kann ich mir die vielen Worte sparen, hat doch der NDR ein schönes Fernsehporträt unseres Bluesstars gemacht. Schaut doch selbst:


Donnerstag, 16. Februar 2012

Talking Horns - Workshop, Einzelkonzert und mehr bei jf&b 2012

Talkinghorns.de - Home
www.jazzfolkbike.de

Sie sind gute alte Bekannte auf dem Syker Festival. Mit ihren Konzerten in der Wolfsschlucht haben Achim Fink und seine 3 Kollegen aus dem Kölner Umfeld schon öfter mit ihrer humorvollen Art und ihrer unkonventionellen, aber dennoch eingängigen Spielweise das Syker Publikum begeistern können. Mit Furiopolis  brachten sie ein Kinderprogramm ins Festival. Und warum sollen sie noch einmal kommen?



Es ist die Idee eines Workshops für Schüler des Syker Gymnasiums und der KGS - Stuhr Brinkum - Bläserklassen und Mitglieder der Schulbigbands. Sie sollen am Samstag, den 2.6. einige Stunden mit den freundlichen Herren aus Köln arbeiten und ein Programm für das Wolfsschluchtkonzert erarbeiten. Auf dieser Naturbühne des Syker Friedeholzes werden sie 3.6. um 12 Uhr zu hören sein.



Die Talking Horns sind Spezialisten besonderer Auftrittsorte. Auf Ihrer Website kann meine eine Karte von Köln finden, auf der eine ganze Reihe ungewöhnlicher Verzeichnet ist, an denen die Talking Horns den jeweiligen klanglichen Möglichkeiten eines speziellen Ortes auf die Schliche gekommen sind und dies gründlich ausgelotet haben. In Syke wünschten sich die Bläser ein Konzert in der Barrier Kirche (2.6. um 19 Uhr).



Den Videos und er Website ist zu entnehmen, dass die Sprechenden Hörner aus Kölle immer wieder auf ausgedehnte Touren in alle Welt ziehen und dort die Begegnung mit anderen Kulturen suchen.

Auf dem Syker Festival werden sie vielleicht auch noch als Adhoc-Gäste beim Konzert Barbara Dennerleins auftreten.